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Schweden

Another place, another time

Ach Mensch, heute vor zwei Wochen um diese Zeit hatte ich das grandiose ROXETTE Konzert noch vor mir.. *seufz* Man müsste manchmal wirklich die Zeit zurückstellen können.. Jetzt bin ich schon wieder eineinhalb Wochen auf Arbeit, aber es ist alles noch sehr präsent. Und erstaunlicherweise hält sogar die Entspannung und das gute Gefühl aus Schweden noch an. Normalerweise bin ich ja immer schon nach einem Arbeitstag wieder urlaubsreif, haha.

Die letzten beiden Tage in Schweden, also der Sonntag und der Montag waren ja auch noch mal sehr relaxed. Am Sonntag nach einem ausgiebigen und leckeren Hotelfrühstück in Gesellschaft zahlreicher anderer Fans (Halmstad war am Wochenende echt komplett unter Roxette-Belagerung) suchten wir uns ein ruhiges Plätzchen am Meer. Hatten uns frische Zimtschnecken und Kaffee mitgenommen - eine unschlagbar leckere Kombination! Dann machten wir noch einen ausgedehnten Spaziergang und schauten natürlich auch noch mal in Tylösand am Hotel vorbei. Ist einfach immer wieder schön, zumal ich ja wirklich lange nicht dort war. Im Solgården ist jetzt die Bühnendekoration von der Mazarintour aufgebaut, sieht sehr cool aus. Auch den Abend ließen wir ganz gemütlich bei Erdbeerbowle und Knabberzeug ausklingen, wobei Roxette unser einziges Thema war. *lol*

Montag Morgen hieß es dann erstmals Abschied nehmen und wir blieben nur noch zu Zweit. Waren in Halmstad, suchten den einschlägigen Plattenladen auf, der aber schon von der Roxette Faninvasion heimgesucht wurde, so dass zumindest ich mir außer einer günstigen Hörbuchreihe auf Schwedisch nichts weiter kaufte. Wie immer, wenn wir in Schweden sind, haben wir auch einen Franskmannen gegessen, gehört mittlerweile zur Tradition. Ist natürlich kein Franzose, den wir da verspeist haben, sondern ein Hotdog mit spezieller Soße, bei dem die Wurst im Brötchen eingeschoben wird. Sieht merkwürdig aus, schmeckt aber super!

Nach einem letzten Abstecher ans Meer machten wir uns auf den Weg nach Helsingborg, wo wir um 17:45 Uhr die Fähre nach Saßnitz nahmen. Da hieß es dann "Hej då, Sverige - vi ses igen!"
28.8.10 13:59


Den sista stationen

Ohh, es ist so schade, dass die Zeit in Schweden jetzt doch schon wieder vorbei ist. Aber es war so genial und kam mir auch eigentlich länger vor als elf Tage, weil ich so viel erlebt und gesehen habe...

Am Donnerstag nach meiner laaaangen Fahrt von Mora nach Gislaved war es mit der nordschwedischen Ruhe erstmal vorbei. Ich bezog ja mit den Anderen ein süßes Haus im Freizeitdorf Isaberg bei Hestra. Wir waren drei Erwachsene und zwei Kinder und länger als zwei Nächte wäre das wahrscheinlich nicht gut gegangen mit zwei kleinen Schlafzimmern und einem winzigen Bad. Aber trotzdem sehr gemütlich und wir hatten sogar 'ne Spülmaschine in der Küche. Den Donnerstag ließen wir ruhig ausklingen und machten nur noch einen Spaziergang am nahegelegenen See.

Am Freitag sind wir dann mal nach Jönköping gefahren. Das liegt ungefähr 60 Kilometer weiter im Norden am Vättern. Leider hatten wir kein besonders tolles Wetter, so dass es am Hafen nicht so hübsch aussah wie sicherlich bei Sonnenschein. Aber wir bummelten trotzdem durch die Fußgängerzone, haben gut zu Mittag gegessen und ich konnte es mir nicht verkneifen, noch ein knuffiges Schwedenkissen für meine Knutschkuller zu kaufen. ;-)

Samstag Früh räumten wir dann schon wieder die Hütte und machten uns auf den Weg nach Halmstad. Endlich mal wieder! Ich war ja wirklich schon ewig nimmer dort, muss 2006 das letzte Mal gewesen sein... Wir waren noch schnell im McDonalds Essen und sind anschließend in unser Hotel Tylöbäck gefahren. Da hatten wir dann auch eine Bungaloweinheit mit zwei geräumigen Schlafzimmern mit Dusche und WC sowie einem Gemeinschaftsraum mit Küche und Sitzecke. Viel Zeit blieb allerdings nicht, denn es war ja das große Heimspiel für Roxette und wir waren natürlich mit dabei! Dazu dann im Konzertreview mehr!
17.8.10 16:55


Sol, vind & vatten

Den Mittwoch startete ich um 8 Uhr morgens mit einem Gang vor die Tür: Wettercheck! Ergebnis: Sonnig und wolkenlos! Ich mich voller Elan fertig gemacht, mich in meine kürzesten Klamotten geschmissen, Handtuch eingepackt und los. Ziel: Die Badebucht von Åmåsäng. Auf dem Weg dorthin lauter malerische Häuser und eine unvergleichliche Stille. Ich find das vorübergehend herrlich, aber ich glaube permanent könnte ich es nicht ertragen. Gerade im Winter stelle ich es mir sehr hart vor...

Ich suchte auch das Vasamonument auf, aber das war umsonst. Die Öffnungszeiten (ich glaube, es war vom 24. Juni bis 31. Juli) hab ich leider knapp verpasst... *lol* Dafür war die Badestelle toll. Kaum Leute, kleiner Sandstrand und saftige grüne Wiese. Das Gras hier kann dem englischen Rasen ohnehin locker das Wasser reichen. Die Leute sind da auch sehr hinterher und pflegen ihre Grundstücke sehr vorbildlich. Da wird ständig gemäht, gehegt und gewässert. Ich habe bisher noch keinen einzigen verwahrlosten Garten gesehen, das ist wirklich sehr auffällig!

Jedenfalls warf ich mich genüßlich auf mein Handtuch, nur ins Wasser traute ich mich nicht. Dafür war es dann doch nicht warm genug und außerdem zogen Wolken auf, was die Temperatur immer gleich um ein paar Grad senkte. Aber egal, immerhin hatte ich so meine Shorts und den Bikini nicht umsonst dabei. ;-) Halb 1 machte ich mich trotzdem auf den Rückweg, weil ich mir für den Nachmittag eine Schifffahrt über den Siljan vorgenommen hatte. Dafür musste ich aber erst mit dem Zug nach Leksand fahren, weil ab Mora nur freitags ein Schiff ablegt. Aber ich hatte ja Zeit ohne Ende und in Mora gibt es dann doch nicht so viel mehr zu sehen als das, was ich am Dienstag schon entdeckt hatte...

Ich saß also 14:30 Uhr im Zug nach Leksand, das auf der anderen Seite des Siljan liegt. Der Ort ist sehr überschaubar. Attraktionen sind die Kirche und das Glockenspiel. Bis zum Beginn der Tour hatte ich 1,5 Stunden Zeit, die ich mir in der kleinen Fußgängerzone und beim Eis essen vertrieb. Um 17 Uhr ging's dann los und ich war kaum zehn Minuten auf dem Schiff, als die Sonne sich verkrümelte und fette Wolken aufzogen. Die Fahrt dauerte drei Stunden und ich muss zugeben: Das hätte ich mir schenken können. Erstens konnte man aufgrund der sinkenden Temperaturen nicht lange draußen sitzen, zweitens sah man links und rechts am Ufer eh nur Wald und drittens und "schlimmstens" war das ein Ausflugskahn, der zu 90 % mit Rentern beladen war, die sich zum Abendessen was Exklusives gönnen wollten. Ihr werdet es nicht glauben, aber drei Stunden Nichtstun können verdammt anstrengend sein! Ich war irgendwie völlig fertig, als ich da um 20 Uhr wieder runter kam und wollte nur noch ins Bett. Mein Zug hatte Verspätung und kam erst um 21 Uhr und in Mora musste ich die lange Strecke zur Jugendherberge im Regen zurücklegen und war klitschnass als ich ankam. Ja, das Wetter hier ist halt sehr wechselhaft...
13.8.10 21:25


Mora - jag tycker om dig!

Heute früh habe ich meine letzte große Etappe in den Süden angetreten. Bin von Mora bis Gislaved insgesamt neun Stunden unterwegs, wenn alles nach Plan verläuft. Und dort treffe ich dann endlich auf die Anderen. *freu* Habe die Ruhe der letzten Tage zwar sehr genossen, aber Gesellschaft ist dann doch auch wieder ganz schön!

Die Fahrt mit der Inlandsbanan am Dienstag war prima. Zwar war das Wetter wirklich nicht so prickelnd, aber wir hatten mit Mathilda eine super Zugbegleiterin, die uns alles Mögliche erzählt hat. Ihr Schwedisch war auch so deutlich, dass ich sogar ohne die anschließende englische Übersetzung eine ganze Menge verstanden habe. :-) Wir machten zwei Mal Station in winzigen Dörfern, wo es Essen und Trinken gab. Ich bestellte beim ersten Halt in Åsarna einen Rentierwrap(!) und gönnte mir beim zweiten Halt in Vågelsjö Kaffee und eine typisch schwedische, extrem leckere Kanelbulle (Zimtschnecke). Die Fahrt war überhaupt sehr kurzweilig, weil wir immer wieder langsamer fuhren oder kurz stoppten, um uns bestimmte Sachen wie den Trollgården, eine alte Versorgungsstation für Dampflokomotiven oder den größten Wasserfall auf der Strecke anzuschauen. Da hat sich das teurere Ticket auf jeden Fall gelohnt, war ja inkl. Sightseeing und Reiseleitung!

Als wir kurz vor halb 3 unser Ziel Mora erreichten, war sogar das Wetter besser. Es wurde noch super sonnig und ich steuerte mit zwei anderen Deutschen ein gemütliches Café an, nachdem ich im Turistbyrå meine Übernachtung in der Jugendherberge gesichert hatte. In der Mora Konditori konnte man schön draußen sitzen und ich genehmigte mir ein Mazarin mit frischen Erdbeeren und Sahne und 'ne heiße Schokolade. Ja, so lässt sich's aushalten! ;-)

Dann erkundete ich den Weg zur Jugendherberge, die zwar ein bisschen weg vom Schuss lag, aber dafür sehr niedlich war. Mein Zimmer war winzig, aber ich hatte gefühlt das ganze Haus für mich alleine, habe die ganze Zeit weder jemanden gehört noch gesehen. Fand ich bissl seltsam, aber naja.. Es gab neben zwei Aufenthaltsräumen mit Kamin und Fernseher auch 'ne Küche, einen Waschraum, zwei Bäder und sogar 'ne kleine Sauna! Da hab ich mich aber nicht reingetraut..

Gegen Abend machte ich dann noch einen langen Erkundungsgang durch Mora. Muss wirklich sagen, dass das eine sehr idyllische kleine Stadt ist. Liegt aber sicher auch an ihrer Bekanntheit: Hier ist immerhin das Ziel des berühmten Wasalaufes, weshalb alles sehr gepflegt ist. Und der Ausblick auf den Siljan ist einfach traumhaft! Ach, und der Weihnachtsmann wohnt mit seinen Wichteln auch hier in der Gegend. Komisch eigentlich, dachte immer, der würde jenseits vom Polarkreis wohnen... Ob die Kinder hier wohl an den Weihnachtsmann glauben? Muss denen doch komisch vorkommen, wenn der sich das ganze Jahr über nie blicken lässt, oder?! ;-)

Da ich an dem Tag ohnehin sehr genussvoll lebte, gönnte ich mir auch ein gutes Abendessen im Målkulann, direkt am Wasa Zieleinlauf: Mit Mandeln gratinierter Fisch, Kartoffeln und gemischter Salat für nicht mal 100 Kronen. Ein echtes Schnäppchen! Der einzige Nachteil von Mora: Ich habe nirgends eine kostenlose Wlan Verbindung gefunden. Zwar soll es einen McDonalds gegeben haben, aber selbst den konnte ich nicht ausfindig machen. Hoffentlich ist das in Isaberg besser, wobei ich da ehrlich gesagt wenig Hoffnung habe...
12.8.10 11:52


Älgkyss - Ich glaub', mich knutscht ein Elch!

Die Reise geht weiter! Habe Östersund vor einer Stunde verlassen und sitze jetzt in der berühmten Inlandsbanan Richtung Mora. Leider ist der Anblick aus dem Fenster ziemlich trostlos. Es nieselt permanent vor sich hin und alles ist neblig und grau. Da werde ich nicht so viele Fotos machen, sieht einfach nicht so schön aus, wenn keine Sonne scheint...

Östersund war - bis auf den extrem verregneten gestrigen Abend - sehr schön. Ich war ja gegen 15:00 Uhr am Sonntag dort und habe mich dann erstmal 'ne Stunde an den kleinen Hafen gesetzt und die Sonne genossen. Anschließend buckelte ich meinen Rucksack zur Jugendherberge von Jamtli, weil ich mir dort auch gleich das Freiluftmuseum anschauen wollte. Leider war dort aber alles ausgebucht und ich wurde zu einer anderen Herberge geschickt, wo es noch Zimmer gab. Abends unternahm ich dann noch eine kleine Wanderung auf Frösö, eine der größeren Inseln im Storsjö. Dort gibt es nämlich einen Aussichtsturm (Frösötornet) und ich marschierte munter auf den kleinen Berg. Der Weg zog sich ganz schön, aber oben angekommen bot sich ein Wahnsinns-Panorama bis hinüber zu den norwegischen Bergen. Und da am Horizont dunkle Wolken hingen, war es auch ein super schöner Sonnenuntergang über dem See. Um 21 Uhr machte ich mich auf den Rückweg und hatte am Ende gute zehn Kilometer zurück gelegt.

Für den Montag hatte ich mir eigentlich zwei Sachen vorgenommen: Jamtli und Moose Garden. Bin schon um 9 aufgestanden, aber mir verging bei einem Blick aus dem Fenster ein wenig die Lust. Es war nämlich schon am Morgen verregnet und grau, also nicht gerade das Wetter für ausgiebige Freiluftaktivitäten. Ich vertrödelte dann Zeit bis halb 12 und machte mich schließlich doch auf den Weg ins Turistbyrå, um mich über Verbindungen nach Orrviken zu erkundigen, wo der Moose Garden liegt. Es gab tatsächlich eine Buslinie dorthin, die ich um 13 Uhr nahm, nachdem ich mir im Hemköp noch bissl was zu Essen besorgt hatte. Der kleine Ort liegt ca. 18 km von Östersund entfernt auf einer großen Landzunge im Storsjö. Kurz vor halb 2 war ich dort und es gibt dort wirklich nichts, was man sonst noch tun könnte. Der Moose Garden liegt ein wenig außerhalb und es gibt eine nette kleine Stube, wo man Kaffee trinken kann. Ich habe Elchwaffeln probiert. Sehr lecker! Das Lustige: Es hängen überall "Girlanden" aus Elchkot rum.. Daraus wird auch Papier hergestellt, aber das war mir zu teuer.

Die Tour begann um 15 Uhr und Sune, dem die kleine Elchfarm gehört, war ein super Führer. Es waren ca. 25 Leute dabei, hauptsächlich ältere Schweden aber auch einige Holländer und so wechselte er ständig zwischen Schwedisch, Englisch und Deutsch. Zuerst gab es ein paar interessante Informationen und wir durften Elchmilch kosten. Die war total cremig und hat wie Sahne geschmeckt. Kein Wunder bei 16% Fettgehalt. ;-) Dann ging es zu den vier Kälbern. Wir durften ins Gehege rein und die "Kleinen" füttern. Das ist natürlich toll gewesen, gerade für die Kinder, die dabei waren. Anschließend waren die großen Elche dran. Die wurden mit Kartoffeln angelockt und auch hier konnte man ins Gehege rein und ganz nah ran an die fünf Kühe und Bullen. Das ist natürlich noch 'ne Ecke beeindruckender, weil die einen doch um Einiges an Höhe überragen. Aber sie waren völlig zahm und ließen sich sogar streicheln. Wir blieben fast eine Stunde dort, um Fotos zu machen und die Elche zu beobachten. Wirklich eine coole Sache!

Sune war dann so nett, mich mit zurück in die Stadt zu nehmen. Ich hätte sonst über zweieinhalb Stunden auf den Bus warten müssen, was bei dem Wetter und den eingeschränkten Möglichkeiten in Orrviken nicht so prickelnd gewesen wäre. In Östersund selbst wusste ich aber auch net wirklich, was ich noch machen soll. Bin ein wenig durch die Fußgängerzone gebummelt und dann zurück in die Jugendherberge. Für's Bad wäre es zu spät gewesen, die Kinofilme reizten mich nicht und für den anderen Aussichtsturm war einfach das Wetter zu schlecht. Und so endete der Abend in Östersund im Internet. Wer weiß, wann ich wieder kostenloses Netz bekomme...
10.8.10 09:36


Nästa: Östersund

Das erste Roxette Konzert liegt hinter mir und meine Reise geht weiter. Es ist kurz nach 12 und ich sitze im Zug von Sundsvall nach Östersund. Dieser Urlaub kostet mich ein kleines Vermögen, die Bahnfahrten sind ein teurer Spaß wenn man spontan reist und vorher nichts gebucht hat. Aber es ist so schön, wenn man aus dem Fenster guckt , wieder an einem See oder - wie jetzt gerade - an einem breiten Fluss entlang fährt. Die Natur ist einfach großartig hier. Übrigens fahre ich total auf gut Glück. Ich habe auf keiner meiner Stationen eine Übernachtung. So spontan habe ich noch nie "geurlaubt". Leider ist es heute sehr bewölkt und hat auch schon kurz geregnet, aber vielleicht klärt es sich noch auf. Der Fluss entpuppt sich übrigens gerade als verdammt großer See...

Über das Roxette Konzert berichte ich separat, jetzt mal noch ein paar Worte zu Sundsvall: Hatte mich aufgrund fehlender Alternativen in der gleichen Preisklasse ins Sidsjö Hotell einquartiert. Das liegt wie der Name schon sagt am Sidsjö, einem See ca. 2 km außerhalb vom Zentrum. Für den Übernachtungspreis würde man in Deutschland schon ein sehr passables Hotel bekommen, in Sundsvall kriegt man dafür nur ein einfach eingerichtes Zimmer ohne Dusche und WC. Aber es war sauber und ordentlich und das Frühstück war überraschend gut und verhältnismäßig reichhaltig.

Ich hab mich übrigens bereits geärgert, dass ich meine Joggingsachen nicht mitgenommen habe. Gestern Vormittag war super Laufwetter, sonnig aber nicht zu warm und der Weg um den See herum war ideal zum Laufen. Ich erkundete die 3,1 km dann in gemäßigtem Tempo und machte immer wieder Halt auf einem der Stege. Das war sooo entspannend! Dann noch ein kleiner Abstecher auf den Hügel, so dass ich insgesamt auf fünf bis sechs Kilometer kam, nur leider nicht in Laufgeschwindigkeit.

Übrigens bin ich auch schon Mücken geplagt. Habe drei fette Stiche, die jucken wie Sau und fast im Dunkeln leuchten! Hatte eigentlich extra Anti-Mückengel mitgenommen, aber gestern Abend zum Konzert in der Stadt natürlich nicht aufgetragen. Die Quittung hab ich jetzt... Sollte man im schwedischen August halt doch immer machen, egal wo man ist...
8.8.10 12:43


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