Leni's Life
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Tear down these Walls...

Am 9. November 1989 fiel die Mauer. Ich bin hier im Blog ja normalerweise weder politisch noch historisch, aber das ist irgendwie ja doch ein denkwürdiges Jubiläum. 25 Jahre Einheit. Ein Viertel Jahrhundert Freiheit. Wisst ihr noch, wie das damals war? Was ihr gemacht habt? Ich war zu jung, um es bewusst zu erleben und kann mich auch nicht erinnern, dass bei mir in der Familie großartig ein Fass deswegen aufgemacht wurde. Aber mir wurde zum Beispiel immer wieder erzählt, wie ich bei unserer ersten Fahrt "in den Westen" auf Autohäuser reagiert habe. Hab da nämlich ganz ungläubig gefragt, warum die Autos da im Schaufenster stehen, hihi. Heute bin ich einfach unheimlich froh, dass es keine Grenze mehr gibt. Dass wir nicht mehr eingesperrt sind. Dass wir hinfahren können, wohin wir wollen und wann wir wollen. Sicher, es war in der DDR nicht alles schlecht, aber ohne die deutsche Einheit wäre einem so Vieles verwehrt geblieben. Ich hätte so viele Leute nicht kennenlernen können, die ich heute meine Freunde nennen darf. Und ich bin wirklich mehr als dankbar, dass die Herkunft dabei nie eine Rolle gespielt hat.
10.11.14 00:20
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Wubbek (9.2.15 12:37)
Damals hat meine Tochter (9 Monate alt)ihre erste Auslandsreise gemacht.Die innerdeutsche Grenze war nur 3km entfernt von unserem Wohnort .DA waren viele Menschen unterwegs!Was mir als Wessi überhaupt nicht gefallen hat,war dies rüberreichen der Bananen.Für mich hatte dies so das Gefühl,als ob man Bananen im Zoo ...neja,musste jederselber wissen.Unsere Tochter studiert jetzt in Magdeburg,für sie ist das Hin-und herfahren was selbstversändliches---meiner Frau und mir ist immer noch ein leichtes klemmendes Gefühl innewohnend,da wir oft die innerdeutsche Grenze passiert hatten.INteressant finde ich auch den Lehrneffekt der Ossiarbeitskollegen;keiner sagt ,die Mauer muss wieder aufgebaut werden,aber eine wachsende Zahl-auch die Jüngeren
sagen:Bei uns war nicht alles schlecht....Darum sind meiner Meinung nach die nächsten zwanzig Jahre genau so wichtig wie die vergangenen zwanzig Jahre.Hier steht die gesamtdeutsche Entwicklung in Bezug zur erlebten Erfahrung der Ex-ddrlern.Ich denke,darum können wir Wessis durchaus von den Ossis lehrnen!-obwohl immer noch eher ein Auseinanderdriften zu erkennen ist.Das Zusammenwachsen ist ein generationsübergreifender,vielschichtiger Lehrneffekt.Auch in Zukunft noch sehr interresant und durchaus ein Vorteil,wenn man nahe an der ehemaligen Grenze wohnt.

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