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TØNDER FESTIVAL | 28.-31.08.2014 | TØNDER, DÄNEMARK (III)

Es ist wirklich kaum zu glauben. Es liegt tatsächlich schon wieder eine ganze Woche zwischen dem, über was ich schreiben will und dem heutigen Tag. So gesehen vergeht die Zeit recht schnell, andererseits habe ich schon nach dieser einen Woche Entzugserscheinungen, wie soll ich da bitte zwei Jahre überstehen?! Ok, es gibt noch Bruce solo und ich habe mein Konzertkontingent für Dezember gleich mal aufgestockt (man weiß ja nicht, ob und wann wir ihn nächstes Jahr zu Gesicht bekommen), aber Runrig ist halt was ganz anderes und ich mag wirklich nicht an diese lange Pause denken.. *seufz* Also richte ich meine Gedanken mal auf vergangenes Wochenende, denn der Samstag und der Sonntag fehlen ja noch im Tønder Festival Bericht...

Erster Programmpunkt am Samstag für uns war das - Achtung, dänischer Zungenbrecher - Fødselsdagskoncert ab 13.30 Uhr auf der Open Air Bühne, also das erste von zwei Geburtstagskonzerten zum 40-jährigen Bestehen des Festivals. Und da auch unsere (Neu)Schotten auf der Gästeliste standen, waren wir natürlich auf gute Plätze aus und konnten uns diese auf der linken Seite sichern (wenn auch nicht Frontrow). Den Anfang machten aber andere tolle Folkbands, u.a. We Banjo 3, die richtig gute Laune verbreiteten. Auch Julie Fowlis und Duncan Chisholm hatten einen Auftritt und nach insgesamt gut einer Stunde ging es dann mit dem Konzert der Oysterband weiter. Und ab da wurde es richtig interessant! Denn es kamen immer wieder Gastmusiker mit auf die Bühne, unter anderem auch Alan, der zusammen mit den Oysters "When I'm up" performte. Geil! Noch cooler war allerdings "Northwest Passage", zu dem auch Bruce sich dazu gesellte, um sich mit Alan die Leadstimme zu teilen. Habe ich filmisch festgehalten und kann hier angesehen werden. Danach holten sie auch noch Rory für "I'm a man you don't meet everyday" auf die Bühne, was bei uns für einen "Ach Gott, wie niedlich" Moment sorgte. Er hatte nämlich einen gaaaaanz kleinen Spickzettel dabei und war so um Unauffälligkeit bemüht, dass es einfach nur goldig war! *grins*

So, nach den Oysters ging es fast übergangslos mit Runrig weiter und auch die hatten ständig Gäste auf der Bühne und es hat von Anfang an einen riesen Spaß gemacht! Kein Vergleich zum Vortag... Gleich beim Opener "Rocket to the Moon" ging es ordentlich zur Sache, denn Bruce teilte sich die Vocals mit Skerryvore Sänger Alec. Und auch Mr. Doyle ließ es sich nicht nehmen, für "Pride of the summer" mit auf die Bühne zu kommen. Den habe ich während der vier Tage eh am häufigsten gesehen, was aber keinesfalls bedauerlich ist.. ;-) Irgendwann an diesem Nachmittag wurde auch "Barrett's Privateers" gesungen, aber das kann ich leider nicht mehr zeitlich einordnen. Aber schön war's! Eins der unangefochtenen Highlights war für mich auf alle Fälle "Hearts of olden Glory". Da hatte Bruce Verstärkung von Julie Fowlis und die Frau singt echt wie ein Engel. Ich hatte Tränen in den Augen, so schön war das! *schwärm* So wirklich weiß ich auch nicht mehr, was eigentlich sonst noch gespielt wurde, aber so viel steht fest: es war um Längen besser als am Freitag, nur definitiv viel zu kurz! Tja, und auch wenn mir das letzte Woche gar nicht so bewusst war - das war vorerst das letzte Mal, dass wir Brian, Malcolm, Iain, Bruce und die beiden MacDonalds auf der Bühne gesehen haben.. *seufz*

Unsere Laune war nichtsdestotrotz prächtig und wir freuten uns auf das nächste Trippelkonzert am Abend: Le Vent du nord, Seth Lakeman und - mal wieder - Alan Doyle & Band! *lol* Das ganze fand im großen Zelt 1 statt und da wir gute Plätze wollten, haben wir uns angestellt und so den seltsamsten Einlass ever miterlebt. Denn es gab nur ein kleines Absperrband und keine Securities und plötzlich wurde das Zelt von allen Seiten gestürmt. Vor mir ist sogar eine Frau hingefallen, ein Wunder, dass es kein Unglück gab. Wir "landeten" schließlich mittig in der zweiten Reihe und um 21 Uhr ging es mit Le Vent du nord los. Ich war bei denen ja skeptisch, weil ich Französisch singenden Bands normalerweise nichts abgewinnen kann, aber dieses Quartett aus Quebec hat mich ganz schnell eines besseren belehrt! Was für 'ne lustige Truppe und was für coole Mucke! Die hatten einen Heidenspaß auf der Bühne und das Publikum war begeistert. Nur bei den Mitsing-Parts haperte es mangels ausreichender Französisch-Kenntnisse ziemlich, haha.

Seth Lakeman, auf den ich mich im Vorfeld sehr gefreut hatte, weil mir die Musik aus der Konserve eigentlich gut gefällt, hat mich live an diesem Abend nicht überzeugt. Das war nach den kanadischen Wirbelwinden einfach eine Spur zu ruhig und eintönig... Alan hat danach aber alles doppelt und dreifach wieder wett gemacht. Der Typ ist einfach genial! Muss wirklich zugeben, dass er DIE Entdeckung des Festivals für mich war. Wenn er nächstes Jahr wirklich wieder nach Deutschland kommt, bin ich auf jeden Fall dabei! Ach, und Birthday Boy Bruce hat sich übrigens auch mal kurz hinter der Bühne rumgedrückt und der Band zugesehen, ist dann aber wieder verschwunden. ;-)
7.9.14 01:33
 


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