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RUNRIG | 28.03.2014 | READING / ENGLAND

Ich sollte wirklich sparsamer und vorsichtiger mit der Verwendung von Superlativen sein. Irgendwann lässt sich eine Schilderung nämlich nicht mehr angemessen steigern, wenn schon vorher alles Pulver verschossen wurde... ;-) Wer hätte aber auch ahnen können, dass das Konzert in Reading im Vergleich zu Manchester noch mal so viel genialer werden würde? Okay, die Tatsache, dass wir im Hexagon erste Reihe Plätze hatten, ließ es erahnen. Dass es aber so überwältigend werden würde... ich weiß wirklich nicht, was ich dazu noch sagen soll... *schwärm*

Das Hexagon ist verglichen mit dem Apollo eine sehr kleine Location, aber damit auch irgendwie gemütlicher. Es hatte schon fast etwas von Wohnzimmeratmosphäre und unsere Frontrow Sitze befanden sich leicht links von der Mitte, perfekter ging es eigentlich nicht! Außerdem war die Bühne schön niedrig und seeeehr nah – man hat quasi alles fast hautnah mitbekommen. Und genau das hat Manchester trotz genialem Sound und super Stimmung wahrscheinlich zum perfekten Gig gefehlt: Das ganz dicht dran sein! :-) Was natürlich subjektiv ist, aber das liegt ja in der Natur der Sache, gell? ;-)

Stimmung war ebenfalls hervorragend. Gleich zu Beginn gab es Standing Ovations und ab „Maymorning“ (Kracher, wenn auch mit kleinem Patzer) ließen wir uns eigentlich nur zu den ruhigen Stücken wieder nieder – und das waren ja nicht soooo viele. Wann ein Gig für mich grandios ist, merkt man eigentlich sehr leicht an der Zahl der Fotos auf meiner Kamera: Je weniger Bilder, desto besser das Konzert! In Reading sind es nur eine handvoll beim Akustik-Set geworden, denn ich kann mich einfach nicht mit der Kamera beschäftigen, wenn um mich rum so eine Party ist! Und naja, mir war's sowieso etwas zu dicht... wir hatten die Jungs ja quasi direkt vor der Nase.. ;-)

Und die waren so gut drauf, ich hab nur gelacht! Sie wurden überhaupt von Abend zu Abend lockerer und wenn das so weiter geht, müssen die Konzerte am Ende der Tour einfach überirdisch sein! Einmal stand Bruce bisschen gedankenverloren in der Bühnenmitte, als ein dicker Schwall Kunstnebel von links auf ihn zu waberte und fast verschluckte, so dass er schnell Reißaus genommen hat! *lol* Und Rory hat voll 'nen Lachflash bekommen, als seine Story von den Association Ladies, die in den Anfangstagen der Run-Rig Dance Band backstage waren und die Jungs „verwöhnten“ (mit Häppchen), vom Publikum anzüglich pfeifend nicht so interpretiert wurde wie von Rory eigentlich beabsichtigt. Der hat sich daraufhin überhaupt nicht wieder eingekriegt und Calum und Iain auf ihren Trommelboxen hatten auch schon vor lauter Lachen Tränen in den Augen, hahaha. Die eigentliche Pointe, dass Rory heute statt Leckereien backstage mit etwas Glück nur eine kleine Tüte Erdnüsse erspäht, ging eigentlich völlig unter... *lach*

Bruce hat dann Iain wieder um Erlaubnis gefragt, an ihrem kleinen Ceilidh teilzunehmen, erklärte „I have eaten up the peanuts“ und legte zusammen mit den anderen wie auch schon die beiden Abende zuvor eine tolle Version von „Dust“ hin. Doch dann kam der größte Lacher überhaupt: Mr. Bayne mit rotbrauner Vokuhila Perücke bei „An Sabhal aig Neill“ und der Drum-Session. Ich hätt mich wegschmeißen können! Wie geil! Bruce und Iain haben sich auch die ganze Zeit nur gepiesakt und schließlich erklärte der Drummer in einer kleinen Ansprache, von der ich ansonsten leider kein einziges Wort verstanden habe, sein Idol sei Rory MacDonald! *gröhl* Naja, eine gewisse Ähnlichkeit zum jungen Rory war tatsächlich nicht von der Hand zu weisen, hihi.

Es ging natürlich auch wieder darum, dass es Runrig jetzt schon seit 40 Jahren gibt und Bruce gab Rory jeden Abend ein neues Alter. In Reading fragte er aber auch die anderen nach ihrem Alter (Malcolm „beantwortete“ das mit einer witzigen und wenig aussagekräftigen Geste) bzw. war es dann irgendwie ein Mix aus Alter und Bandzugehörigkeit: Malcolm „ist“ also 35, Brian 12 (hihi) und Rory meinte nur ganz lapidar „God“. *lol* Die hatten echt ohne Ende Spaß an dem Abend und ich war total überrascht, dass mir sogar Malcolm auf der anderen Bühnenseite ein erfreutes Lächeln schenkte. :-) Der ist ja sonst immer so versunken und man glaubt, er nimmt von seiner Umgebung überhaupt nix wahr, aber das täuscht wahrscheinlich... Die kriegen vermutlich mehr mit, als einem lieb ist, haha. Am Anfang von „Clash of the Ash“ hat Bruce mich regelrecht taxiert, da will ich echt nicht wissen, was da so im Kopf vorgeht... Aber okay, ich würde mich auch nicht die ganze Zeit von einem Ohr zum anderen strahlen sehen wollen, haha.

Die Zeit verflog leider wie nix (das wurde an jedem Abend schlimmer!) und schon klatschten wieder alle zu „Loch Lomond“. Den Übergang vom langsamen zum schnellen Teil haben sie versemmelt, da wollten welche schon loslegen obwohl's noch gar nicht soweit war. Ich glaube, es war Bruce! *lach* Aber zu perfekt wäre ja auch langweilig... Mit einem dafür wieder sehr harmonischen „And we'll sing“ war das Konzert dann aber doch schon aus und ich war hin und her gerissen: Einerseits wieder total geflasht und happy, weil es einfach nur geil war und doch gleichzeitig betrübt, weil es so schnell vorbei war. Da ist es tröstlich, dass man so viele tolle Freunde hat, die das nachvollziehen können und dass das nächste Konzert schon fest steht! Reading war übrigens mein zehntes Runrig Konzert. Nicht schlecht, wenn man den Zeitraum von gerade einmal 16 Monaten in Betracht zieht. ;-)
31.3.14 21:05
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Susi (31.3.14 21:53)
Zu schön!! Danke für den tollen Bericht, es klingt nach einer Menge Spaß!! :D
Lachflashs bei mir waren nicht zu vermeiden... ;-)

Knuddels,
Susi


(3.4.14 09:56)
I'm a live again for ever and ever and ever - Runrig

war super immer immer wieder - Danke für deine Zusammenfassung

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