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RUNRIG | 10.08.2013 | MUIR OF ORD / SCHOTTLAND (I)

Ich bin nicht ganz sicher, ob ich schon bereit für diesen Eintrag bin. Es kommt mir immer noch völlig surreal vor - zu viele Eindrücke, die verarbeitet werden wollen... Das Konzert war definitiv anders als auf der Loreley, wo ich direkt danach gesagt habe, dass es phänomenal und rundherum gelungen war. Die Party on the Moor wurde von den äußeren Umständen leicht getrübt und ich realisiere erst jetzt langsam, wie großartig und vorallem einmalig dieser Abend tatsächlich war und wie glücklich ich mich schätzen kann, dabei gewesen zu sein...

Ich und meine spontane Begleitung ;-) hatten ein Zimmer in Aberdeen und machten uns am Samstag verhältnismäßig spät auf den Weg in die Highlands. Hinzu kam ja, dass ich mich todesmutig hinter's Steuer des Mietwagens gesetzt habe und wir ein klitzekleines bisschen länger für die Fahrt brauchten als geplant... Zu den Abenteuern im Linksverkehr werde ich aber noch mal gesondert Bericht erstatten! *lach* Jedenfalls waren wir erst kurz nach 14 Uhr an Ort und Stelle, zu dieser Zeit war natürlich schon richtig was los auf dem Black Isle Showground! Da ich ja aber ohnehin nicht mit einem Platz in den vorderen Reihen gerechnet habe, nahm ich das ziemlich gelassen hin. Wir unterhielten uns am Einlass mit drei netten Fans aus Los Angeles(!!!) und als kurz nach 15 Uhr die Tore geöffnet wurden, beeilten wir uns ebenfalls nur mäßig. Im Nachhinein betrachtet wären sicherlich ein paar Reihen weiter vorne rausgesprungen, wenn wir 'ne Stunde eher da gewesen wären und auch drin mal einen Gang zugelegt hätten. Hätte, Wenn und Aber - letztendlich ist es ungefähr die achte oder neunte Reihe geworden, aber immerhin relativ mittig.

Schön war auf jeden Fall, dass keine Langeweile aufkam, denn bereits um 15.30 Uhr stand der erste Supportact auf der Bühne. Durch das Programm führte übrigens die bezaubernde Julie Fowlis, dafür war sie wirklich die ideale Besetzung! Gizzen Briggs hatten die Ehre, die Party sozusagen zu eröffnen und haben das auch toll gemacht. Es handelt sich um ein Projekt der Tain Royal Academy, das Jugendliche an die traditionelle schottische Musik heranführen soll. Hat Spaß gemacht! Als Nächstes war eine Band mit dem klangvollen Namen Scooty and the Skyhooks an der Reihe. Die haben mir nicht wirklich gefallen, weil gecoverte Soul und Motown Klassiker einfach nicht mein Ding sind. Ich fand das auch vom Stil her nicht wirklich passend zum Anlass, aber die halbe Stunde ging ja trotzdem auch vorbei... Dritter Support waren Washington Irving, eine junge Band aus Glasgow, die ziemlich gut gerockt hat. Hat mir vom Stil her wesentlich besser gefallen, aber leider war der Sound schlecht abgemischt und alles in allem viel zu laut, so dass man dann doch wieder froh war, als es vorbei war. Schade für die Jungs...

Um 18 Uhr war es Zeit für Mànran, aber auch Zeit für meinen letzten Gang zur Toilette und zu den Verpflegungsständen. Ich nutzte diesen für einen etwas ausgedehnteren Ausflug auch mal in den hinteren Teil des Geländes. Unfassbar, wie weitläufig das Areal war! Theoretisch hätten wahrscheinlich doppelt so viele Leute Platz gehabt, wobei die Angaben zu den Besucherzahlen eh recht widersprüchlich sind und von 13.000 bis 25.000 reichen. Sucht euch was aus, ich habe mich auf 15.000 festgelegt, weil mir die Quelle dazu als recht zuverlässig erschien. ;-) Ich habe unterwegs auch einige bekannte Gesichter gesehen und überall einen kleinen Plausch gehalten und Fotos gemacht.

Nur "meinen" Bruce Doppelgänger aus dem Flieger von Frankfurt nach Aberdeen habe ich leider nicht gefunden. Das ist eigentlich auch eine Story für sich... ;-) Denn abgesehen davon, dass der Flieger voller Riggies war, saß ich nämlich genau neben einem Typen, bei dem eine gewisse Ähnlichkeit zu Mr. Guthro nicht von der Hand zu weisen war. Das hat mich zugegebenermaßen etwas nervös gemacht und wir sind leider erst am Ende des Fluges ins Gespräch gekommen. Es stellte sich heraus, dass er mit einem Freund für die Party nach Schottland geflogen ist, aber eigentlich kein so großer Fan ist... Falls du von Platz 21E das trotzdem liest, melde dich mal!! :-)

Aber jetzt noch mal zu Mànran: Meiner Meinung nach der beste Supportact des Abends, der zum ersten Mal richtig gut Stimmung machte! Die Band um Gary Innes, den Runrig Fans von seinen Gastauftritten bei "Clash of the Ash" und vom "Everything you see" Albumcover kennen, hat einen absolut tollen und mitreißenden Auftritt hingelegt! Alle haben getanzt (Ceilidh lässt grüßen!) und waren total gut drauf. Mànran hätten die letzte Vorband sein müssen, denn bei Sharon Corr kühlte die Stimmung wieder merklich ab. Zum einen weil die Songs einfach nicht zum Einheizen gemacht sind, zum anderen weil der Sound eine Katastrophe war. Die Bassdrum machte ja auch bei den anderen Bands zum Teil Probleme, aber bei Sharon dröhnte es wirklich dermaßen laut, dass es einen durch Mark und Bein ging. Das war schon fast schmerzhaft und hat eínem den Auftritt wirklich verdorben. Wir konnten eigentlich nur hoffen, dass die Crew bei Runrig den Sound besser in Griff haben würde! Dazu komme ich aber doch erst morgen. Das Vorgeplänkel ist geschafft und der wichtige Teil hat Zeit, sich noch ein bisschen besser im Kopf zu sortieren.. ;-)

>> Zur Fortsetzung
12.8.13 23:33
 


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