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THE HOOTERS | 03.08.2013 | PLAUEN

Es war ja fast klar. Nach meinem dritten Hooters Konzert brennt das alte Feuer doch wieder etwas heller und ich denke mir: Noch mal, noch mal! Leider wird daraus nichts werden, denn alle noch bevorstehenden Konzerte sind unerreichbar bzw. nächstes Wochenende zwar theoretisch machbar, aber da bin ich ja in anderer Mission unterwegs. ;-) So bleibt mal wieder nur die Erinnerung an drei sehr coole Konzerte, auch wenn ich bei den beiden ersten nicht 100%ig anwesend war...

Der Gig gestern in Plauen stand unter dem Motto „unverhofft kommt oft“. Wir kamen reichlich spät erst eine halbe Stunde vor'm geplanten Einlass um 18:30 Uhr am Malzhaus an und befürchteten eigentlich das Schlimmste: Keine Leute! Neben der Hochzeitsgesellschaft, die in den Räumlichkeiten feierte, wartete nämlich nur eine Hand voll Leute an der Kasse. Zu unserer Überraschung kamen die Jungs kurz nach uns an und mussten noch Soundcheck machen. Abgesehen von Rob, der einen sehr fitten Eindruck machte und uns gut gelaunt grüßte, sahen sie auch ziemlich geschafft aus. Kein Wunder, denn sie waren am Vortag für ein Konzert in der Schweiz! Von dort wurden auch fleißig Bilder auf Facebook gepostet und ich dachte nur „Plauen muss eine riesige Enttäuschung werden“. Ich war ja selber völlig genervt, weil einige der Vogtländer echt sämtliche Klischees des dümmlichen Sachsen erfüllen. Peinlich hoch 10! Der Einlass war ein einziges Affentheater! Wir durften noch nicht an die Bühne, weil die Band ja noch Soundcheck machte und wurden gebeten, erstmal in den Keller zu gehen. Wir blieben natürlich lieber an Ort und Stelle, wo ein Security (besagter Vogtländer) auf Sächsisch der übelsten Sorte und mit zweifelhaftem Erfolg versuchte, die Wartenden daran zu hindern, Fotos zu machen oder auch nur einen Schritt zu weit in den Hof zu setzen. *augenverdreh*

Wirklich albern war aber eigentlich, dass man auf anderem Weg (nämlich durch den Keller) schon auf das Gelände kam, weil da niemand die Leute zurück hielt. Hat was von Schildbürgertum, oder?! Als schon vier Leute vorne waren und der Platz in Reihe 1 bedenklich zusammen schrumpfte, schlug auch meine Mum diesen Weg ein und winkte uns kurz darauf fröhlich von der Bühne aus zu. Man muss dazu sagen, dass der Soundcheck da noch in Gange war, aber wir ernteten eigentlich nur amüsierte Kommentare von der Band. Zum Beispiel als es mir zu bunt wurde und ich auf direktem Weg vor bin, um mich neben meiner Mum zu positionieren, fragte Tommy „Where is T.?“ Ich deutete nach hinten und erklärte „He's still waiting“ worauf Tommy nur grinsend erwiederte „He's not pretty enough to get in, eh?“ :-P

Beginn laut Ticket sollte 20 Uhr sein, aber da waren die Vorbereitungen auf der Bühne noch immer nicht abgeschlossen und es wurden noch akribisch Setlisten geschnitten und geklebt und Handtücher verteilt. Um bei den tropischen Temperaturen nicht abzuklappen, bahnte ich mir noch mal einen Weg durch die Leute (ja, inzwischen hat sich der Platz recht gut gefüllt) hin zur Bar. Leider war die Schlange sehr lang und zum allerersten Mal überhaupt habe ich den Konzertbeginn verpasst. Jedenfalls soweit ich mich erinnern kann... Das war in dem Fall besonders schade, weil sich die Band ebenfalls durch die Leute kämpfen musste, da es keinen direkten Zugang zur Bühne gab und sich die Treppe genau neben unserem Platz befand. Aber naja, so hörte ich „I'm alive“ und „Day by Day“ eben mal von hinten und war erst im Laufe von „Silver Lining“ wieder zurück. Dafür war ich dann tatsächlich so richtig bei der Sache und habe das Konzert sehr genossen! Die Hooters sind eben einfach eine fantastische Liveband und beweisen das immer wieder auf's Neue sehr eindrucksvoll. Es ist einfach ständig Action auf der Bühne! Einzig Fran sah man die Strapazen der Tour inzwischen ein wenig an.. So locker und lässig wie in Aschaffenburg, wo er vor purer Energie fast seinen Bass auseinandergenommen hätte, war er in Plauen nicht.

Dafür war der Sound im Vogtland überraschend gut. Ist ja immer so eine Sache, auch die ersten Reihen vor der Bühne gut zu beschallen. In Waltershausen gelang das beispielsweise gar nicht. Da hatten wir nur die dumpfen und tiefen Töne, von Rob's Keyboard oder den Satzgesängen kam herzlich wenig bei uns an. Naja, und Aschaffenburg war in erster Linie laut, aber das kennen wir ja vom Colos-Saal. ;-) Gestern im Malzhaus war alles sehr gut abgemischt und man hat alle Instrumente gut herausgehört. Rob erzählte uns zwar nach dem Konzert, sie hätten ein paar kleine Probleme gehabt, aber ich fand es eigentlich ganz angenehm, auch Fran und seine genialen Basslinien mal richtig deutlich zu hören, auch wenn das wahrscheinlich nicht geplant war. Nur die Mandoline von Eric ließ ihn zeitweise im Stich und er spielte zwar voller Elan, war aber leider nicht zu hören, haha.

Die Presseleute neben uns waren etwas nervig, weil sie die ganze Zeit über zugegen waren, aber ansonsten war im Publikum (ich tippe auf ca. 800 Leute) auch richtig tolle Stimmung. Die Setlist war die gleiche wie am Dienstag in Aschaffenburg. Da wir in Plauen unaufgefordert (!) ein Exemplar gereicht bekamen, teile ich sie natürlich gleich mal mit:

01 I'm Alive
02 Day By Day
03 Silver Lining
04 Fightin' On The Same Side
05 Boys Of Summer
06 Graveyard Waltz / 500 Miles
07 Great Big American Car
08 All You Zombies
09 Where Do The Children Go
10 Private Emotion
11 Southferry Road
12 Karla With A K
13 Twenty-Five Hours A Day
14 Satellite
15 Johnny B.
16 And We Danced
17 Pissing In The Rhine
=============================
18 Nervous Night
19 Mr. Big Baboon
20 One Of Us
21 Time After Time

Besonders „Where do the children..“ war eine nette Überraschung dieses Jahr. Und „Nervous Night“ inklusive Eric am Saxofon habe ich auch seeeeehr lange nicht mehr live gehört. Hat Erinnerungen an meine Hooters Anfangszeit geweckt.. Es sind jetzt 10 Jahre, hab ich das eigentlich schon erwähnt? Ich erinnere mich noch genau an meine ersten Konzerte in Bamberg, Aschaffenburg und Hamm 2003. Da stand ich ja auch völlig neben mir, ähnlich wie jetzt bei Runrig... *g*

Da die Jungs nach dem Konzert auch ohne Merchandising für ein lockeres Meet & Greet rauskamen und sich bereitwillig für Fotos aufstellten, Autogramme schrieben (auch auf Hosen!) und mit allen plauderten, die Fragen hatten, bekamen auch wir Gelegenheit, uns zu verabschieden. Besonders Rob war sehr herzlich, dass er von alleine auf einen zukommt, ist ja eher selten... Freu mich jetzt schon auf das nächste Wiedersehen. Bin gespannt, ob's nächstes Jahr eine Tour geben wird. Ich würde mir nur wünschen, dass die dann zeitlich günstiger liegt als dieses Jahr! ;-)
4.8.13 22:37
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


T. (5.8.13 20:21)
Tja das ist halt meine angeborene Schüchternheit, da kann ich nix für.

Ansonsten war es wirklich ein toller Abend und immer besser, man erwartet wenig und wird dann eines besseren belehrt als umgekehrt. Es hat sehr viel Spaß gemacht und der Story ansich ist nix weiter hinzuzufügen.

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