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BRUCE GUTHRO | 09.07.2013 | BRUNDBY / DÄNEMARK

Ich sag's einfach gleich: Das zweite Konzert im Rock Hotel hat wieder alles in den Schatten gestellt! Und ich bin so, sooo, soooo glücklich, dass ich mich für diesen weiteren Trip nach Dänemark entschieden habe!

Unsere fünfköpfige Riggie-Fanrunde hat nach einem gemütlichen Frühstück eine kleine Erkundungstour der Insel gestartet. Wir sind nach Nordby gefahren, einen kleinen malerischen Ort, an dem die Zeit still zu stehen scheint. Wir schlenderten bei bestem Wetter durch die Gassen, saßen im Biergarten und fuhren dann wieder zurück zum Hotel, wo ich im Garten sogar mal den Bikini zum Einsatz kommen lassen konnte! *yeah*

Dann machten wir uns wieder konzertfertig, hatten ein sehr leckeres Abendessen und standen gegen 20:15 Uhr wieder total entspannt vor der Saaltür. Hatten drinnen den gleichen Tisch und die gleiche Sitzordnung wie am Vortag, das war für uns (und sicher auch für die Band) eine Art Déjà Vu. ;-) Aber Bruce stand weiter auf unserer Seite als am Montag, weil nämlich auf der ohnehin schon winzigen Bühne noch Platz für einen weiteren Musiker geschaffen werden musste. Mads, der wohl schon früher mit Bruce zusammengearbeitet hat, verstärkte die Band an der E-Gitarre, was gerade bein den schnelleren Songs für schöne Akzente sorgte. Jedenfalls war das super für mich, weil Matt ebenfalls weiter nach links rücken musste und ich deshalb Kristian an den Drums im Blick hatte. Und das war sehr lustig, weil er und Allan scheinbar einen Clown gefrühstückt und sich die ganze Zeit über halb kaputt gelacht haben. Aber auch Bruce war unglaublich gut drauf, hat alles kommentiert und nur gegrinst. Sooo lustig! Irgendwann entschuldigte er sich bei den Hotelgästen für die nächtliche Störung nach dem ersten Konzert und erklärte, dass eine Band wie eine Familie sei. „Sometimes, family members disbehave and play drums at 3.30 am. I don't tell any names.. Peter Dencker!“ Wurde der Übeltäter also doch noch überführt... *lol*

Die Setlist war weitestgehend identisch mit dem Programm vom ersten Konzert. Der letzte Song der ersten Hälfte fehlte (die Erklärung zum Instrumentalstück blieb Bruce uns am Montag schulterzuckend und lachend schuldig) und statt „Every River“ gab es eine phänomenale akustische Version von „Hearts of olden Glory“ mit so unglaublich viel Gefühl, dass einem ganz anders geworden ist. Ich ertappte mich sowieso sehr oft dabei, dass ich vor lauter Faszination den Atem angehalten habe. Das unangefochtene Highlight des Abends war der Solosong "Raglan Road" von Róisín. Man hätte Stecknadeln fallen hören können, so mucksmäuschenstill und gebannt war das Publikum. Sie hat es so dermaßen emotional gesungen, da hatte nicht nur ich feuchte Augen... Diese Frau singt wirklich wie ein Engel!

Es ist einfach jammerschade, dass es kein Livealbum gibt. So viele Songs („Jerusalem“, „Dig in deep“, „Stan's Tune“ etc.) sind meiner Meinung nach in der jetzigen Liveversion um Welten besser als auf den Studioalben! Das konnte ich nach dem Konzert auch Kristian gegenüber nicht unerwähnt lassen, aber der Aufwand für so eine Produktion rentiert sich halt leider nicht, wenn es wirklich gut werden soll (und den Anspruch haben sie nunmal). Der Sound an diesem Abend wäre jedenfalls perfekt zur Aufnahme geeignet gewesen. Am Montag waren einige Einsätze noch etwas zu laut, aber gestern war es hervorragend ausbalanciert. Und Bruce' Stimme war auch wieder auf normalem Level, haha. Was soll ich sagen – es war einfach von Anfang bis Ende ein Genuss, der natürlich wieder viel zu schnell endete.

Nach dem Konzert leerte sich der Saal in Nullkommanix, nur eine Handvoll Stammhörer – sprich wir – blieb an der Bar, um das Gehörte und Gesehene Revue passieren zu lassen. ;-) Irgendwann ließ sich sogar Bruce blicken und hat doch tatsächlich auch kurz um die Ecke geguckt und gefragt, ob's uns „Girls“ denn gefallen habe. Boy, was für eine Frage! Natürlich hat es das!
10.7.13 17:34
 


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