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BRUCE GUTHRO | 08.07.2013 | BRUNDBY / DÄNEMARK

Ach, Leute. Das Leben kann echt so schön sein! Und das ist natürlich besonders dann der Fall, wenn man – wie ich gerade – Urlaub hat und die Sonne genießen kann. Und genau das tue ich! Ich sitze ungestört im Garten vom Rock Hotel Brundby auf der Insel Samsø, habe eine Schale Erdbeeren verdrückt und denke an das Konzert von gestern Abend. Hach, was war es wieder toll! Gut, ich habe eigentlich auch nichts Anderes erwartet, aber ich muss es natürlich trotzdem wieder erwähnen und tue das auch ausgesprochen gerne. Also noch mal: Bruce ist toll, toll, toll!!! ;-)

Mein Urlaub startete ja am Sonntag mit einer laaaangen Zugfahrt von Erfurt nach Skærbæk zu meiner ersten Zwischenstation. Zehn Stunden unterwegs reichen selbst mir, aber immerhin gab es keine größeren Zwischenfälle sondern nur die üblichen Verspätungen. Die hatte ich aber zum Glück schon vorher großzügig in meine Reiseplanung einkalkuliert, so dass es mich nicht weiter gestört hatte. Am Montag machten wir uns dann in der Frühe mit dem quasi schon fast berühmten Runrig Bus auf Tour nach Samsø. Und ich durfte sogar ans Steuer! *freu* Wir mussten die Autofähre für die 60-minütige Überfahrt auf die Insel nehmen und hatten heimlich darauf spekuliert, dass die Musiker eventuell die gleiche Fähre nehmen, aber wir haben den Bus leider nicht gesehen. Als ich dann jedoch gerade einen Toilettengang beendet hatte, traf mich fast der Schlag: Ich bin nämlich Bruce fast in die Arme gelaufen! Darauf war ich ja nun überhaupt nicht gefasst und habe bestimmt eine halbe Stunde gebraucht, um mich wieder auf eine einigermaßen normale Pulsfrequenz zu bringen. Das war ja nun gar nix für meine Nerven! Es war ja eigentlich nichts Spektakuläres, er hat mich ja nicht mal registriert, denn mein dümmliches „Hi!“ kam viel zu spät, aber ich war danach trotzdem völlig perplex. Und als mein Mit-Riggie dann auch noch beschlossen hatte, genau VOR dem Tourbus den Weg nach Brundby fortzusetzen, beschlichen mich leise Zweifel, ob ich die nächsten zwei Tage nervlich unbeschadet überstehen würde. Das Wissen, dass wir ja auch noch im gleichen Hotel wie die Band übernachten, trug da nicht unbedingt zu meiner Beruhigung bei, haha.

Zum Glück hat sich dann aber alles relativiert. Wir bezogen „Sinatra“ (im Rock Hotel hat jedes Zimmer den Namen eines berühmten Künstlers bzw. was damit zu tun hat) und ich erkundete ein wenig die Gegend. So idyllisch! Perfektes Wetter, perfekt zum genießen! Dann wurde es aber langsam Zeit, sich für den Abend vorzubereiten. Um halb 9 durften wir in den Saal und dieser war – wie sollte es auch anders sein – mit Tischen und Stühlen voll gestellt. Zum Glück überrascht mich diese Tatsache inzwischen nicht mehr... Wir sicherten uns Plätze ganz vorne links, was dank der seeehr kleinen Bühne auch seeehr nah war. Also wiederum ziemlich perfekt! :-) Nur eine halbe Stunde später kamen Bruce und die Band auf die Bühne und ein wunderbarer Abend nahm seinen Lauf. Habe ich schon erwähnt, dass ich diesem Mann stundenlang zuhören kann? Wahrscheinlich mehr als einmal, oder? ;-) Aber man merkte, dass er das ganze Publikum sofort gefangen nahm. Es war super Stimmung bei den schnellen Songs und absolute Stille, wenn er was erzählte. Durch die intime Atmosphäre (vielleicht 100 bis 150 Leute?) war er total gelöst und machte besonders im zweiten Teil des Sets seine Witzchen. Als er Bier für sich und die Band orderte, schob er noch die Bemerkung hinterher, dass sie übrigens nicht weiter spielen, bevor die Getränke einträfen. Oder dass der Tag vorher „off“ war und sie zwar eigentlich nur ein oder zwei Pints trinken wollten, es dann aber am Ende 17 waren. *lach* Etwas später erklärte er, dass seine Stimme heute deshalb drei Oktaven tiefer sei als sonst. Aber wen stört das schon?! Er singt einfach traumhaft schön, egal wie hoch oder tief! Dank der fotografierten Setlist weiß ich auch, was genau er alles gesungen hat. Here we go:

01 Carrick Fergus
02 The Purple Heather
03 Ivey's Wall
04 Stan's Tune
05 Northwest Passage
06 The Water Is Wide
07 Jigs And Reels
08 Jerusalem
09 Walk This Road
10 Air Song
=========================
11 Friends Like You
12 My Wings
13 Sailing Home
14 Dig In Deep
15 Good Love / Timmy
16 Raglan Road
17 Through It All
18 Old Backyard
19 Rockin' Tonight
20 The Wild Rover
21 Reels
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22 Flew MacCarthy Home

Besonders toll (da selten gehört) war das Tribut an Stan Rogers. Bruce hat nämlich nicht nur den ihm gewidmeten Song „Stan's Tune“ gesungen, sondern eben auch „Northwest Passage“, das von Rogers selbst komponiert wurde. Wunderschön! Auch Róisín Ryan konnte wieder mit ihrer tollen Stimme glänzen, sie und Peter an den Keyboards ergänzen Bruce wirklich perfekt. Überhaupt ist die ganze Band ein Glücksgriff! Ich hörte ja zum ersten Mal Matt Bashford. Bruce sagt, Matt ist der beste Whistles und Pipes Spieler, mit dem er je zusammen gearbeitet hat. Ich weiß nicht, wie viele das waren, aber von den zweien, die ich aus seinen Bands kenne, ist er definitiv der Beste! ;-) Die Rhythmus Section mit Kristian und Allan ist sowieso spitze! Man sieht, dass alle Musiker Spaß auf der Bühne haben und das überträgt sich natürlich auf's Publikum. Ihr merkt, ich habe rein gar nichts zu bemängeln... Nur beim Fotografieren war ich sparsam, weil das erstens so auffällig und zweitens auch von den Lichtverhältnissen ziemlich schwierig war.

Dafür habe ich ein Autogramm von Bruce bekommen! *freu* Zwar nicht persönlich (das werde ich wahrscheinlich auch nie schaffen), aber über den üblichen Weg über Kristian. Ich gab ihm mein Fotobuch der Runrig Dänemark Tour mit, welches zum Glück noch rechtzeitig vor dem Urlaub fertig geworden ist, und bekam es signiert mit einem „Cheers!“ versehen zurück. Da war ich dann erstmal selig. :-))) Wir saßen anschließend noch ziemlich lange mit anderen Fans an der Bar und warfen ab und zu einen verstohlenen Blick auf die Band, die im sonst leeren Saal irgendwann noch ein Pokerspiel angefangen hat.. Das sind definitiv keine Kinder von Traurigkeit. *lach* Einige haben wohl die ganze Nacht durchgefeiert, was manch ein Hotelbewohner auch zu hören bekam. Ich habe vom nächtlichen Drumsolo dank meiner Ohrenstöpsel aber nichts mitbekommen und träumte ungestört vom wunderschönen Abend. *seufz*
9.7.13 16:21
 


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