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Exploring the San Francisco Bay Area

Bis heute Nachmittag hatte ich meinen kleinen, feinen KIA Soul Mietwagen, mit dem ich die letzten Tage ausgiebig durch die Gegend gekurvt bin. Und gekurvt ist genau das richtige Verb, denn der Highway 1 ist verdammt kurvenreich. Da ist selbst mir hartgesottener Achterbahnfahrerin teilweise ganz schwummerig geworden. Aber ich habe viel gesehen. Manches davon total beeindruckend, anderes leider enttäuschend... Aber lest selbst:

Am Montag bin ich als Erstes zum Muir Woods Monument gefahren. Der Name ist etwas irritierend, es handelt sich nicht um ein Bauwerk sondern um einen ganzen Wald. Und zwar einer voller Redwoods. Das sind Küstenmammutbäume, die mit einer Höhe von bis zu 115 Metern die am höchsten wachsenden Bäume der Welt sind. Und sie werden auch verdammt alt: Die Bäume in Muir Woods sind im Schnitt 600 bis 800 Jahre alt, sie können aber mehr als 1000 Jahre alt werden. Und glaubt mir, wenn man neben einem solchen Baum steht, kommt man sich sehr klein und unbedeutend vor. Schlimm, dass nur noch so wenige Urwälder mit Mammutbäumen übrig sind.. Ich habe die Wanderung durch den Wald auf jeden Fall sehr genossen. Wenn man das Visitor Center und den Main Trail erstmal hinter sich gelassen hat, ist man weitestgehend alleine unterwegs. Und die Stille ist herrlich! Man hört nur die Vögel, manchmal eine Quelle oder ein Rascheln im Laub und sonst nichts. Und es war so friedlich, manchmal kam ich mir ein bisschen vor wie in einem Märchenwald. Ich liebe das! Ich war ganz aufgeregt, weil ich auch eine Schlange "gefunden" habe. Das Foto habe ich dann nach meiner großen Runde den Parkguides gezeigt und die sagten mir, es handele sich um eine Garter Snake. Also etwas enttäuschend nur eine harmlose Strumpfbandnatter. Naja, war trotzdem toll!

Anschließend bin ich zum nahe gelegenen Stinson Beach gefahren. Von dem Strand wurde allerseits geschwärmt, ich fand aber nur einen nebligen, fast verlassenen Strand vor. Das Aufregendste waren da noch Möwen, die sich um einen Hummer gestritten haben. Da es ohnehin zu kalt zum Sonnen war, bin ich weitergefahren und dank des Navi auf den Mount Tamalpais State Park aufmerksam geworden, der im Prinzip genau zwischen Stinson Beach und Muir Woods liegt. Eigentlich wollte ich nur irgendein ruhiges Fleckchen zum Sonnen finden, bin dann aber einem Trail gefolgt, der mich weit oben zu einer atemberaubenden Aussicht über die Bay geführt hat. Von dort konnte ich bis nach San Francisco auf der anderen Seite der Bay gucken, davor die Hügel mit den Nebelschwaden dazwischen. Ein unglaublich toller Anblick! Und dort oben war ich wirklich völlig alleine. Wunderbar! Zurück bei der Ranger Station hab ich gelesen, dass es im Park Berglöwen gibt und man möglichst nicht alleine unterwegs sein soll. Oooops! ;-) Ich hab aber nur Vögel und eins der allgegenwärtigen Eichhörnchen gesehen. Glück gehabt!

Gestern bin ich dann in südliche Richtung gefahren. Da reiht sich an der Küste ein Strand nach dem anderen auf und ich machte am Pacifica State Beach Halt. Man merkt deutlich, dass keine Hauptsaison mehr ist. Es war wirklich angenehm warm, aber außer ein paar Surfern war niemand am Strand. Ich hatte auf dem Weg "The boys of summer" von Don Henley im Radio gehört. Der Song passt einfach perfekt zur Stimmung hier:

Nobody on the road, nobody on the beach.
I feel it in the air, the summer's out of reach.


Bin dann nach ein paar Stunden weiter gefahren, aber ab Montara war alles in Nebel gehüllt und so beschloss ich, landeinwärts zu fahren und vor der Rückkehr nach El Cerrito einen Abstecher zum Lake Chabot zu machen. Das war aber leider ziemlich enttäuschend. Die Landschaft erinnerte mich ein wenig an unsere Talsperre, nur ist es bei uns grüner. Und es ist mehr Wasser da. Das ist etwas, was mich irgendwie total deprimiert. Diese furchtbare Trockenheit hier! Alle Wiesen sind verdorrt, staubig, braun. Viele Flussbetten (sogar in den Muir Woods) sind fast völlig ausgetrocknet. Das wäre auf Dauer nix für mich. Ich brauche es grün, lebendig eben! Im Frühjahr sieht es hier sicher auch anders aus, aber jetzt ist einfach alles nur vertrocknet. Das Café hatte auch geschlossen und um 7 ging leider auch schon die Sonne hinter den Hügeln unter, weshalb ich mich recht schnell wieder auf den Heimweg gemacht habe.
13.9.12 08:24
 


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