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DAVID UOSIKKINEN'S IN THE POCKET | 13.03.2012 | PHILADELPHIA, PA

Ich habe den Eintrag am Freitag schon begonnen, deshalb hier unverändert:  

Auch nicht schlecht. Heute ist mein letzter Tag in DC und im Büro ist die Internetverbindung tot. :-( Tja, da kann ich doch die Gelegenheit eigentlich nutzen, um meinen kleinen Ausflug nach Philly noch mal Revue passieren zu lassen, oder? Das der absolut erinnerungswürdig ist, muss ich wohl nicht extra erwähnen...

Los ging es jedenfalls um 17.05 Uhr mit Amtrek nach Philadelphia. Zur Zugfahrt gibt es noch ein kleines gesondertes Kapitel, welches ich per Handy festgehalten habe. Nur so viel: Mir ist auf halber Strecke eingefallen, dass ich meinen Fotoapparat vergessen habe. Ey, wie blöd kann man eigentlich sein?! Ich könnt mich manchmal wirklich selber... Naja, es ließ sich ja nicht ändern und KEINEN Fotoapparat zu haben bedeutet schließlich auch, dass man sich 100% auf die Show konzentrieren und Party machen kann. Und das haben wir gemacht, aber hallo! Ich kam kurz nach 19 Uhr am World Café Live an, welches vom örtlichen Radiosender WXPN betrieben wird. Praktischerweise liegt das nur zwei Blocks vom Bahnhof, der übrigens äußert beeindruckend ist. Sehr - wie soll ich sagen - feudal? Auch die Skyline der Stadt macht gut was her. Im Unterschied zu Washington gibt es in Philly natürlich ein paar Wolkenkratzer... Halt schade, dass ich nicht mehr von der Stadt gesehen habe, aber das lässt sich ja vielleicht noch mal irgendwann ändern…

Jedenfalls stand ich gerade an der Kasse, um mein dort für mich hinterlegtes Ticket in Empfang zu nehmen, als Mr. Lilley die Treppe raufkam, mir auf mein freudiges "Hi John" kurz zunickte und unverrichteter Dinge wieder verschwand. Das warf bei mir die Frage auf: Hat er mich nicht erkannt oder war ihm nicht bewusst, dass ich eigentlich nicht hierhin gehöre? Oder war es ihm am Ende egal?! Ich werde es nicht rausfinden, denn er war der Einzige, mit dem ich mich später nicht noch unterhalten habe... Zehn Minuten später hatte ich das gleiche Phänomen mit Rob, der wohl ebenfalls nicht wirklich registrierte, was an der Situation nicht stimmt. ;-)

Wie auch immer, meine Mädels haben mich in der ersten Reihe herzlich in Empfang genommen und ich wurde in den Kreis der Philly Hardcore Fans eingeführt. Sehr, sehr cool! Der Erste, der dann auch wirklich mitgeschnitten hat, dass ich in Philly fremd bin, war Johnny Salvo. "I'm confused, this is not the Colos-Saal in Aschaffenburg, is it?" *lol* Fand ich echt nett und witzig. Beim Rest hat dann eigentlich Sue die Regie übernommen, die hat alle rangewunken oder rangeholt, die sie erspäht hat. David hat sich wirklich super gefreut, ebenso Fran, dessen zweite Frage aber auch gleich war "Where's your Mom?" *g* Ja, sie lieben meine Mama, die übrigens tatsächlich tieftraurig war, dass ICH in Philadelphia sein konnte und sie nicht... Ich konnte auch kurz Dallyn kennenlernen, die bessere Hälfte von David und eine ganz liebe und vor allem auch super engagierte Frau, die auch die ITP Show mit organisiert.

So, der Saal (vielleich 500 Leute?) war ausverkauft, aber der vordere Stehbereich war nicht überfüllt, so dass es nicht zu eng war. Die Tische waren aber voll besetzt und auch hinten an der Bar war viel Betrieb. Um 20 Uhr gab es die offizielle Begrüßung durch David, der sich erstmal bei allen Mitwirkenden bedankt hat. In The Pocket wurde ja in erster Linie deshalb ins Leben gerufen, um junge Musiker aus Philadelphia zu unterstützen. Dann wurde der 15 minütige Making Of Film zu "Change Reaction" gezeigt, der aktuellen ITP Single, für die der Abend ja gleichzeitig auch die Release Party war. Und mit "Change Reaction" ging es dann um 20.30 Uhr auch endlich live fulminant los und ich fand es von Anfang bis Ende einfach nur grandios! Laut meiner Mädels waren alle Hochkaräter der lokalen Szene vertreten. David saß durchgehend am Schlagzeug und auch Rob war immer am Keyboard. John, Eric und Fran wechselten sich mit den anderen Musikern ab, so dass es auf der Bühne immer wieder neue Zusammensetzungen gab, was es natürlich sehr interessant machte. Eric spielte bei einigen Songs Saxophon, das vermissen wir ja alle bei den Hooters Shows ganz doll... Kurzum, es war sensationell! Graham Alexander, seines Zeichens ein Spross aus dem Haus Smith Jr. stand auch mal auf der Bühne und Daddy guckte stolz am Bühnenrand zu. Süß! ;-) 

Ich kannte von den Songs ja leider herzlich wenig, aber cool waren alle! „(I’m not your) Steppin‘ Stone“ wurde auch gespielt und da musste ich dann doch auch mal an Mr. Gessle denken, der das ja bei seiner Party Crasher Tour ebenfalls im Programm hatte. ;-) Da ich die Setlist direkt nach der Show von Lisa in die Hand gedrückt bekam, möchte ich sie natürlich gern mit euch teilen. Here it is:

Ben Arnold
01 Change Reaction
02 January’s Gone
03 My Back Pages

Charlie & Richie
04 Soon You’ll Be Gone
05 Back Stabbers
06 When Something Is Wrong
07 Hitch Hike

Richard Bush
08 Open My Eyes
09 Steppin Stone
10 All My Mondays
11 Do The Dance
12 Woman

Tommy Conwell
13 Can’t Sit Down
14 Workout
15 If We Never Meet Again
16 Everything They Say
17 I’m Not Your Man

Charlie & Richie
18 Expressway

The Hooters
19 And We Danced
======================
20 Beat Up Guitar (everyone on stage)

Dazu muss man sagen, dass #19 NICHT auf der Setlist stand, sondern wohl spontan aufgenommen wurde. Der ganze Saal war am kochen und ich hab mich gefreut wie ein Schnitzel! :-) So geil, die Hooters in ihrer Heimatstadt zu erleben! Ich bin wirklich zutiefst dankbar, dass der Gig ausgerechnet genau während meines Businesstrips stattfand. Großes Finale mit allen beteiligten Musikern war dann „Beat up Guitar“. Ich dachte, ich träume! Unvergesslich!

Auch danach gab es noch mal Gelegenheit, kurz mit den Jungs zu sprechen… Und ich war einfach nur happy! Was für ein geiles Erlebnis! Ich hoffe auf eine Wiederholung. Wer weiß, vielleicht klappt es ja…
18.3.12 20:23
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Torsten (19.3.12 08:57)
Das klingt echt nach einem Wahnsinnsabend. Wenn man schon die Chance hat, dann muss man sie auch nutzen. Obwohl, Moment, gibs zu, Du hast den Business-Trip extra so legen lassen. *lach*
Und ich weiß eigentlich immer noch nicht, wie genau sich nun ein Schnitzel freut... *grins*


Leni (19.3.12 22:02)
Das war es auch! Schön, wenn es einigermaßen so rüberkommt. Ist ja manchmal nicht so einfach...
Und: Besser wie ein Schnitzel freuen als ein zweites Loch in den A***


Torsten (20.3.12 08:59)
Ja es ist nicht immer leicht, die vielen Eindrücke passend zu beschreiben. Aber Du kriegst das immer sehr gut hin.

Und um das nur klarzustellen ... ich hab absolut kein Problem mit Schnitzeln. *lach*


Kivi / Website (25.3.12 11:28)
Ich bin echt so neidisch....

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