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ROXETTE | 15.11.2011 | LONDON

Bin im Nachtzug von Berlin nach Zürich (keine Angst, in Erfurt steig ich aus) und werde jetzt mal an dem anknüpfen, was ich am Dienstag per Handy als Vorberichterstattung geschrieben habe. Und ich nehme eine Sache gleich vornweg: Ich werde definitiv NIE WIEDER auf einem Roxette Konzert einen Sitzplatz so weit hinten kaufen! Und schon gar nicht, wenn ich alleine unterwegs bin. Es sei denn vielleicht, es ist der aller-aller-allerletzte Gig ever und ich hab keinen besseren Platz mehr bekommen. Ansonsten: Nee! ;-)

So für sich genommen war London natürlich cool. In der berühmten Wembley Arena gewesen zu sein und mitzuerleben, wie ca. 12.000 Fans völlig aus dem Häuschen geraten, weil sie nach so verflucht langer Zeit (1994) endlich mal wieder Roxette im Heimatland haben, ist schon was Besonderes! Mich würde ja jetzt mal interessieren, ob es in Deutschland auch so hektisch draußen im Foyer oder der Vorhalle zugeht, wenn man Sitzplätze und dementsprechend genug Zeit hat, sich noch mit Getränken und Essen zu bewaffnen. Und ob es da in den Reihen auch so eng zugeht. Von meiner gerade erstandenen Flasche Sprite (zum Hotdog im halbkalten Brötchen) landeten nämlich leider nur einige Schlucke an ihrem eigentlichen Bestimmungsort. Zuerst weil ich sie mir eigenverschuldet über den Ärmel geschüttet habe und dann nicht verhindern konnte, dass die Flasche auf dem Boden stehend (ich wähnte sie eigentlich sicher) fremdverschuldet umgestoßen wurde. :-(

Um 20:00 Uhr ging es dann mit Darren Hayes los. Da hatte ich mich sehr drauf gefreut, weil mir die Savage Garden Sachen von früher gut gefallen und ich dementsprechend recht hohe Erwartungen hatte. Diese wurden leider nicht erfüllt. Der Sound war furchtbar schlecht abgemischt und obwohl Darren eine gute Stimme haben mag, die einen sehr großen Umfang hat, fand ich das hohe Gequake und Gejaule bei seinen Solostücken einfach nur total anstrengend. Und die Savage Garden Sachen kamen meines Erachtens auch recht mau rüber. Wirklich schade! Oh, da fällt mir ein: Der Einlass war witzig! Ich musste ja keinen Proviant mitschleppen und hatte deshalb nur meine Leif-Umhängetasche dabei. Da meinte der Security Mensch mit einem Grinsen "This is the second smallest bag tonight!" ;-)

Wie üblich haben Roxette nicht um 21 Uhr angefangen sondern etwas später. Die Londoner fanden das aber nicht so schlimm und haben stattdessen auf den Rängen versucht, Laolawellen ins Rollen zu bringen. Hat nach einigen abgestorbenen Runden dann auch geklappt, es verhieß also ein stimmungsgeladener Abend zu werden. Und als die Lichter ausgingen und die Band auf die Bühne kam, flippte der ganze Saal völlig aus und machte echt einen Heidenlärm, absolut geil! ALLE haben bei Dressed for Success mitgesungen und mitgeklatscht - ein wirklich würdiger Empfang für Per und Marie, die sich tierisch gefreut haben. Meine Bedenken bzgl. der Vollbestuhlung wurden auch sogleich zerstreut. Alle Leute im Innenraum sind nämlich zum Glück nicht an den Stuhlen kleben geblieben sondern sofort aufgesprungen und auch bis zum Ende stehen geblieben. :-)

Per hat während der Show auch immer wieder betont, wie sehr sie sich freuen, nach so langer Zeit wieder in London zu spielen. Man kann's ihnen nicht verübeln, die Publikumsreaktion war wirklich gigantisch. Das galt insbesondere für die alten Klassiker, mit den "neueren" Titeln - sprich alles ab "Have a nice day"- konnten die Leute dagegen scheinbar nicht so viel anfangen. Das fand ich besonders bei "Opportunity Nox" und "7Twenty7" schlimm und wünschte mich in die deutsche Frontrow. Klatschen, Mitgröhlen und Jubeln ist das eine, aber da hinten auch noch rumspringen wie 'ne Bekloppte wenn um einen herum alle etwas verunsichert rumstehen, weil sie diese Songs offenbar zum ersten Mal hören, wär' glaub ich nicht so gut gekommen.. ;-) Auch bei "She's got nothing on (but the radio)", bei dem es in Deutschland total abgeht weil es eben nicht nur die Hardcore Fans kennen sondern jeder aus dem Radio, waren die Leute leider sehr zurückhaltend. Aber das haben sie zum Glück bei anderer Gelegenheit wieder wett gemacht und die alten Songs überwogen mengenmäßig schließlich bei weitem. Den Mitsingpart von "Spending my time" habe ich zum Beispiel nirgendwo lauter oder besser gehört als in London.

Witzig fand ich, als Per nach "The big L." bei seiner Begrüßung sagte, dass sie bei den Texten auf die Hilfe vom Publikum zählen. Und just beim folgenden "Wish I could fly" hat Marie den Anfang völlig versemmelt. Wie's halt immer so ist, wenn man's beschreit.. *g*

Angeblich wurde das Konzert aufgezeichnet, aber Marie hing öfters mal, von daher sicher eher weniger zu gebrauchen. Ansonsten war sie stimmlich in Topform ("Listen to your heart" mit genialem Schluss) und auch recht beweglich, jedenfalls soweit ich das auf die große Entfernung beurteilen konnte. Zum Glück gab es links und rechts der Bühne Videowände. Die waren zwar nicht sonderlich groß, aber besser als gar keine.

Christoffer hat als Übergang von Bandvorstellung zu "Joyride" dieses Mal "God save the Queen" zum Besten gegeben, was selbstredend mit großem Jubel quittiert wurde. Ich war eine der wenigen mit selbst mitgebrachten Luftballons und die hielten sich richtig lange. War witzig! Hab ich noch was vergessen? Hmmm.. ach ja, ein was Gutes hat ein Platz so weit hinten doch: Man kann mal die komplette Bühne überblicken und die Lichtshow genießen, die wirklich richtig gut ist. Die Effekte kriegt man ja vorne überhaupt nicht mit. Trotzdem seh ich natürlich lieber Per und Marie aus der Nähe.. *lol*
18.11.11 00:56
 


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