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ROXETTE | 24.07.2011 | GÖTEBORG

Grrr, die W-lan Verbindung lässt mich hier permanent im Stich.. Da hilft's auch nicht, dass es kostenlos ist, wie übrigens fast überall in Schweden...

Den aufregenden Teil des Urlaubs haben wir hinter uns. Waren wir bis jetzt zu Dritt, geht es nun bis Freitag als Duo in Halmstad weiter. Vom Wetter fang ich jetzt mal lieber nicht an. Das ist es nämlich wirklich nicht wert, erwähnt zu werden. Wir haben, seit wir hier sind, eigentlich nur einmal kurz die Sonne gesehen. Und dieser Lichtblick wurde gleich wieder von einem kräftigen Regenguss abgelöst. Trotzdem hatten wir am Sonntag noch Glück im Unglück. Es gab zwar kurze Schauer, aber im Großen und Ganzen sind wir trocken geblieben. Nur war's unangenehm kalt.. also mit Sommer hat das wirklich nichts zu tun...
Gegen halb 1 waren wir am Slottskogsvallen und wollten eigentlich nur mal kurz gucken, wie viele Fans schon da sind. Allerdings haben drei Typen Nummern verteilt, was wir ja auch schon von vergangenen Konzerten kennen. Uns wurde erzählt, dass die ersten 300 eher als die anderen reindürfen und zwar in exakt der vergebenen Nummernfolge. Die wurden mit Name akribisch notiert und alle zwei Stunden gab es einen “Apell”, bei dem durchgezählt wurde. Wir hatten Nummern in den 60ern, also gar nicht mal so schlecht. Die Warterei war damit recht relaxed, weil man ja zwischendurch auch mal weg konnte, ohne seinen Platz zu verlieren. Um 4 mussten wir dann aber in der Reihe bleiben und bekamen auch Instruktionen, nicht zu rennen. Die Konsequenz wäre, festgehalten zu werden und/oder die Leute am Haupteinlass gleichzeitig rein zu lassen. Und die Anweiser sahen so aus, als meinten die das wirklich Ernst.

In der Theorie hörte sich das fantastisch an, ein geordneter Einlass ohne Hast und Rennerei ist ja was Feines. Die praktische Umsetzung ließ aber leider etwas zu wünschen übrig. Wir saßen alle noch gemütlich in unseren 5er Reihen, als es vorne plötzlich losging und alle aufgesprungen sind. Und je nach dem, wie schnell man selbst bzw. die Person vor einem war, fand man sich plötzlich zwischen einer 113 und einer 57 wieder. Dann gab es zunächst die Leibesvisitation und Taschenkontrolle und dann standen wir – vollkommen unsortiert – im Bereich, wo die Tickets gescannt werden sollten. Man sagte uns, wir würden wieder nach Nummern aufgestellt werden, dem war aber leider nicht so. Das ganze Spiel war also im Prinzip völlig für die Katz'.

Der Einlass selbst lief trotzdem recht gesittet ab. Die meisten beschränkten sich auf ein zügiges Gehen, schnelle Sprints wie zum Beispiel in Ingolstadt hat sich nämlich dann doch keiner getraut. Ich kam als letzte unseres Trios vorne in Reihe 1 an und während sich die anderen beiden gar nicht wieder einkriegten, hielt sich meine Euphorie in Grenzen. Wir standen nämlich extrem weit rechts außen, schon fast da, wo das Bühnengerüst anfängt. Ich hätte mich lieber weiter in die Mitte gestellt, dachte mir dann aber trotzdem “hey, erste Reihe ist doch geil!”. Ist sie ja eigentlich auch, aber nach der Vorband Paintbox, die ja schon letztes Jahr beim Konzert in Halmstad supporten durfte, revidierte ich diese Aussage wieder. Ich habe nämlich die meiste Zeit der Show nix gesehen. Bzw. nicht das, was ich sehen wollte. Genau in meinem Blickwinkel Richtung Per hat sich nämlich einer der Kameramänner für die Leinwandübertragung (ja, die gab es dieses Mal) postiert, so dass ich zumeist nur den von hinten gesehen habe. Ich hätt Schreien können! Da wähnt man sich in der ersten Reihe mit guter Sicht und dann sowas! Ich konnte das Konzert auch überhaupt nicht richtig genießen, weil mich das so aufgeregt hat. Nur gut, dass Per seinen Platz hinter'm Mikro häufig verlässt, so dass ich ihn doch auch mal zu Gesicht bekommen habe. Überhaupt wäre ein Platz in der Mitte viel cooler gewesen, weil da einfach mehr der Punk abgeht.

Zum Konzert selbst: Es ging ziemlich bedrückend mit einer Schweigeminute für die Opfer des Anschlags in Norwegen los. Die Schweden zeigen sich da natürlich sehr solidarisch und zum Glück haben auch alle “Fans from abroad”, wie Per uns gern betitelt, die Message verstanden und die Klappe gehalten... Mir fiel es etwas schwer, danach gleich den Schalter von Anteilnahme zu Partylaune umzustellen, aber naja, was soll man machen? Ich frag mich allerdings wie das am Freitag in Norwegen wird. Wir hatten ja mit dem Gedanken gespielt Haugesund noch mitzumachen, gerade weil es auch so klein ist (nur 5500 Leute). Aber vor dem Hintergrund ist es vielleicht besser, wenn man nicht dabei ist. Dort richtig abzufeiern ist ja doch irgendwie fehl am Platze...

In Göteborg war die Gesamtstimmung aber gut, nur meine eingeschränkte Sicht hat mich die ganze Zeit über echt total genervt. Marie war super, sie ist mittlerweile wieder richtig textsicher und war in Göteborg sehr mobil. In der Setlist gibt's nichts Neues, aber aus zu dem Zeitpunkt unerfindlichen Gründen wurde “Way out” nicht gespielt. Das hat natürlich schon gefehlt.. Wie wir aber jetzt wissen, haben sie's rausgenommen, weil's in Schweden keine Single ist. Hmm, naja... Wie fast immer fand ich von den schnellen Songs “7Twenty7” und “Joyride” sehr geil und von den Balladen hat mir dieses Mal glaube ich “Spending my time” am besten gefallen. Wenn da über 22.000 Leute mitsingen, hört sich das schon hammermäßig an... Na, und “Church of your heart” ganz am Ende ist natürlich auch immer genial! Hier mal noch die komplette Setlist. Ich war ja leider bei den letzten Konzerten nicht so fleißig hier... :-/

01. Dressed For Success
02. Sleeping In My Car
03. The Big L.
04. Wish I Could Fly
05. Only When I Dream
06. She’s Got Nothing On (But The Radio)
07. Perfect Day
08. Things Will Never Be The Same
09. It Must Have Been Love
10. Opportunity nox
11. 7twenty7
12. Fading Like A Flower (Every Time You Leave)
13. Silver Blue
14. How Do You Do!
15. Dangerous
16. Joyride
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17. Watercolours In The Rain
18. Spending My Time
19. The Look
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20. Listen To Your Heart
21. Church Of Your Heart

Ansonsten gab es von diesem Konzert eigentlich keine nennenswerten Highlights oder auch Patzer. Oder jedenfalls nichts, was mir im Gedächtnis geblieben wäre. Und so geht dieses Konzert wohl am ehesten als das “Konzert-mit-der-schlechtesten-Sicht-in-der-ersten-Reihe” in die Geschichte ein... ;-)
26.7.11 17:08
 


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