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THE HOOTERS | 24.07.2010 | BUTTENHEIM

Uff, irgendwie weiß ich gar nicht so richtig, wo und wie ich anfangen soll. Will euch schließlich auch nicht mit allzu belanglosen Details langweilen. Fakt ist, dass dieses Wochenende wirklich "one of the best weekends ever" war. Los ging es für meine Mom und mich am frühen Samstag Nachmittag. Dieses Mal hatten wir ja eine relativ kurze Anfahrt, ca. zwei Stunden waren wir unterwegs. Unser Ziel war zunächst Hirschaid, wo ich für uns ein nettes Hotel gefunden hatte. Dank TomTom kamen wir ohne Umwege an und waren bereits halb 4 vor Ort. Kaum hatte ich das Auto vor dem Hotel geparkt, fiel meiner Mom der große Bus auf, der rechts von uns stand. Zitat: "Das sieht doch aus wie der Tourbus, oder?" Ich: "Hmm, weiß nicht.. ja könnte schon sein..." Während ich irgendwas sortierte, plötzlich ein markerschütternder Aufschrei vom Beifahrersitz: "Haaaah, da ist Fraaaaan!!!" Leute, ich hätte fast einen Herzinfarkt bekommen! Brüllt sie da los wie so'n aufgescheuchter Teenager! Nur gut, dass die Fenster zugekurbelt waren.. Wobei man das sicher auch durch die Scheiben gehört hat.. *lol* Lange Rede, kurzer Sinn: Die Hooters sind wahrhaftig im gleichen Hotel abgestiegen und machten sich bei unserer Ankunft gerade auf den Weg nach Buttenheim zum Soundcheck. Das ging ja schon mal sehr gut los! Meine Mom ist die ganze Zeit nicht darüber fertig geworden, die konnte es überhaupt nicht fassen und sich auf nix konzentrieren. Schon putzig irgendwie...

Wir checkten dann selber erstmal ein (ich musste die Anmeldung ausfüllen, meine Mom hatte keinen Nerv dazu) und bezogen unser Zimmer. Ja, und dann haben wir uns gleich mit unseren Freunden aus "Tief im Westen" getroffen und die Wiedersehensfreude war riesig! Nachdem wir uns alle eingerichtet hatten, ging es dann gemeinsam ins benachbarte Buttenheim. Das Sternenzelt war schon von weitem sichtbar und schnell versammelten sich auch andere Fans und Freunde vor'm Einlass und das Warten war super kurzweilig. Die Zeiten hab ich nicht mehr so genau im Kopf, aber so gegen 19 Uhr durften wir ins Zelt und uns unsere Plätze in der Front Row sichern. Das Zelt war unheimlich groß und lange blieb es mehr oder weniger leer. Hätte echt nie gedacht, dass das noch voll werden würde. Zum Glück irrte ich mich in diesem Punkt...

Zum ersten Mal auf dieser Tour wurden die Hooters von einem Supportact unterstützt. Und ich sag's mal so: Das hat keiner gebraucht! Ich bin ja sonst net so, aber das war so ziemlich die schlechteste Vorband, die ich je zu Gehör bekommen habe. Schon als die Bandmitglieder die Bühne betraten, blieb mir vor Verwunderung der Mund offen stehen. Grund: Der Aufzug des Frontmanns und der beiden Background Sängerinnen. Total krass! Ich will nicht lästern, aber diese Outfits waren einfach nur megapeinlich! Man kann sich auch im fortgeschrittenen Alter schick und modern kleiden, aber was die Ältere der beiden da anhatte, grenzte schon an eine Beleidigung für die Augen! Sorry, aber ich übertreibe wirklich nicht. Und das Getue des Sängers, der wohl gern ein reicher und berühmter Rockstar wäre, aber einfach nur ein abgefuckter Typ ist, ging mir - und wahrscheinlich auch allen Anderen - mächtig auf die Ketten. Die Musik selber wäre vielleicht gar nicht mal sooo schlecht gewesen, aber das Rundrum ging einfach mal gar nicht. Deshalb war auch keiner traurig, als nach einer halben Stunde der letzte Titel angekündigt wurde. Im Gegenteil, es waren vereinzelte Jubelrufe zu hören, was den Sänger dazu brachte, die beleidigte Leberwurst zu spielen. Und überhaupt dieser gezwungene amerikanische Dialekt - zum schreien! Dabei hat er beim Soundcheck vollendetes Fränggisch gesprochen - ey, solche Möchtegern-Stars kann ich leiden..

Naja, zum Glück hatten wir es ja dann hinter uns und konnten uns auf den schönen Teil des Abends freuen: Die Hooters! Und kein Scheiß, das Sternenzelt bebte! Zum einen durch die schier unerschöpfliche Energie, die die Jungs an den Tag legen und auf das Publikum übertragen, zum anderen durch die Lautstärke. Die war leider dieses Mal grenzwertig und es klang alles etwas verzerrt, aber dafür war die Stimmung wirklich phänomenal! Um mich rum und hinter mir jubelten die Leute wie verrückt und ich geh mal davon aus, dass es in anderen Ecken mindestens genauso laut und euphorisch war. Es war ein super Auftritt und es ist immer total rührend, wenn Rob erzählt, wie dankbar sie für die Unterstützung der Fans sind.

Leider wollen mir partout keine Details zum Konzert an sich einfallen. Dafür ist dann doch schon zu viel Zeit vergangen und zu viel passiert. Kann ja leider momentan nicht auf gewisse andere Quellen zugreifen, da dort das Berichtswesen ebenfalls etwas eingeschränkt ist.. ;-) Wenn trotzdem irgendjemand etwas beisteuern kann, bitte unbedingt kommentieren. Dankeschön!

Nach einer wie gesagt äußerst lebhaften Show ging's natürlich noch zum Meet & Greet. Da ham die Jungs - besonders Fran - sich einen Spaß draus gemacht und gesagt, dass wir uns dann Sonntag Morgen beim Frühstück sehen.. *lol* Ist schon wirklich witzig.. Eigentlich wollte ich auch ein gemeinsames Foto mit den zur Zeit sechs Hooters machen, aber sie hatten es leider wieder vergessen.. Bei dem Betrieb und Gewusel um sie herum aber auch kein Wunder..

Jedenfalls waren wir restlos begeistert von dem Abend und wollten dies unbedingt noch "begießen". Machten uns also auf den Rückweg ins Hotel und enterten die Bar. Die war um die Zeit (gegen Mitternacht) schon wie leergefegt, nur eine sehr schweigsame und schon in der Auflösung begriffene Gesellschaft saß noch am Tisch. Wir genehmigten uns trotzdem einen Drink und schwatzten über unsere Erlebnisse mit den Hooters. Naja, und irgendwann kamen eben diese auch wieder im Hotel an und winkten bzw. sagten noch mal kurz Hallo und gute Nacht. Cool, oder? Waren wohl alle ziemlich geschafft, umso überraschter war ich, als Tommy nach ca. 15 Minuten noch mal runterkam und sich zu uns gesellte. :-) Er erzählte mindestens 'ne Stunde über sein Tourleben mit den Hooters und wenn ich heute daran zurück denke, hab ich immer noch ein breites Grinsen im Gesicht. Ja, das war schon ein toller Tag und der Sonntag sollte dem in nichts nachstehen.. Es war nur am Ende ein wenig trauriger, weil wir ja da Abschied nehmen mussten. Aber dazu im nächsten Eintrag mehr (wenn ich's noch vor Roxette schaffe).
6.8.10 15:53
 


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