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THE HOOTERS | 08.05.2010 | BAYREUTH

So, dann will heute endlich noch über das Highlight des letzten Wochenendes berichten: Die Hooters zum Weißbierfest in Bayreuth!

Nach dem Frühstück beim Bäcker um die Ecke (nicht so lecker wie beim Brückenbäck, aber trotzdem gut) und nachdem unser Gepäck wieder im Auto verstaut war, ging es zunächst von Würzburg nach Trebgast. Dort befand sich nämlich unsere Unterkunft für die kommende Nacht, der Landgasthof Friedrich. Nettes, ruhiges Familienhotel und die Gegend ist auch sehr idyllisch. Im Sommer durch den Badesee, die Naturbühne und zahlreiche Wanderwege sicherlich eine Kurzreise wert. Nach letzten wichtigen Besorgungen (z.B. für den Muttertag) im benachbarten Himmelkron machten wir uns konzertfertig und fuhren ins knapp 18 km entfernte Bayreuth. Die Brauerei war schnell gefunden und ein Platz im Parkhaus auch. Und obwohl wir sicher noch Zeit für eine kleine Besichtigung der Innenstadt gehabt hätten (ich war noch nie in Bayreuth), sind wir lieber gleich direkt auf's Gelände der Brauerei Maisel, die das Weißbierfest veranstaltete.

Kurz nach unserer Ankunft trafen wir dann auch auf drei gute Bekannte und schlenderten die meiste Zeit gemeinsam über den Platz. Wirklich viel zu sehen gab es allerdings nicht. Dachte, es gäbe vielleicht noch ein paar Fahrgeschäfte, aber die "Attraktionen" beschränkten sich auf diverse Fressstände und 'ne Schießbude. Im geräumigen Festzelt spielte den ganzen Nachmittag / Abend über die Coverband "Bursting Pipes" und das gar nicht mal so schlecht. Besonders "Shine" von Collective Soul blieb mir positiv im Gedächtnis.. warum spielen das eigentliche "unsere" Coverbands nicht mehr?!
Natürlich haben wir uns auch noch gestärkt, ich in Form einer großen Brezen und – ganz standesgemäß – eines Bieres. Radler bzw. Diesel zu verlangen hab ich mich aufgrund der äußeren Umstände allerdings nicht getraut. ;-) Dafür ist es dann ein dunkles Maisel's Weisse geworden, haha.

Halb 7 wurde ich bereits unruhig, obwohl es erst viel später in der Halle losgehen sollte. Da es mehrere Eingänge gab und wir von den Securities total widersprüchliche Aussagen bekamen (Einlass 19:30 Uhr bzw. 20:00 Uhr), positionierten wir uns schließlich an dem Eingang, der unserer Meinung nach logistisch am günstigsten lag: An der Hinterseite der Halle mit kurzem Weg zur Bühne und wenig wartenden Leuten. Da das Tor dort schon offen stand, konnten wir sogar reinschauen und hätten rein theoretisch direkt zur Bühne vorgehen können. Aber irgendwie waren wir im Gespräch vertieft und als wir bemerkten, dass plötzlich Leute in der Halle waren, war es natürlich schon längst zu spät und wir verabschiedeten uns gedanklich von der ersten Reihe. Und wir waren wirklich stocksauer: Auf die anderen Wartenden an unserem Eingang, die keine Anstalten machten, sich in die Halle zu begeben, aber am meisten auf uns selber, weil wir's so richtig vermasselt haben. Am deprimierendsten war ja eigentlich, dass die ersten Reihen überwiegend von absoluten – sorry, ich kann's net anders formulieren – Idioten belagert wurden, die da echt nix zu suchen hatten. Oder muss ich bis vorne stehen, wenn ich dann doch nur teilnahmslos und gelangweilt und ohne einen Hauch von Begeisterung das Konzert verfolge? Nee, oder? Eben! Das ist halt wirklich der entscheidende Nachteil solcher kostenlosen Konzerte: Jeder Depp geht hin, auch wenn er keine Ahnung hat, was ihn eigentlich erwartet. *seufz*

Na ja, uns blieb nichts Anderes übrig, als das Beste draus zu machen, was bedeutete: Möglichst viel Stimmung machen und beim Bandwechsel mindestens noch in Reihe 2 vordrängeln.. äh, -dringen. ;-) Denn vor den Hooters waren ja noch T.Rex angekündigt. Die haben allerdings ganz schön lange auf sich warten lassen und während wir mit so ziemlich allen Classic Rock Hits der letzten Jahrzehnte beschallt wurden, gab's im Publikum schon die ersten Unmutsbekundungen in Form von Pfiffen und Buhrufen. Im Nachhinein muss ich aber sagen: Das Warten hat sich gelohnt, die Glamrocker konnten definitiv überzeugen und ham 'ne astreine Show hingelegt. Abgesehen von Hits wie "Children of the Revolution" oder "Get it on" habe ich vorher nicht wirklich viel zu T.Rex sagen können, aber es gibt doch mehr bekannte Songs, als ich dachte.. *lol* Die Setliste gibt's später...

Ein wenig irritiert hat mich der Anblick des Sängers. Im Großen und Ganzen relativ schlank, hatte der einen Vorbau, der alles Andere als natürlich aussah. Ich dachte wirklich zunächst, das ist Fake und gehört irgendwie zur Show und der Kommentar "Wird's ein Junge oder ein Mädchen?" war angesichts des Bauchumfangs auch nicht so weit hergeholt. Da störte lediglich die Tatsache, dass wir über einen Mann redeten, haha. Aber auch, wenn's optisch nicht der Knüller war, musikalisch war's hervorragend. Besonders der Gitarrist und der Schlagzeuger rockten wie Sau, es gab starke Soli, viel Gepose und war insgesamt echt geil!
Hab mich später noch ein bissl mit der Geschichte von T.Rex beschäftigt. Marc Bolan hat ja schon 1977 das Zeitliche gesegnet und viele seiner Bandkollegen folgten früher oder später. Der jetzige Drummer ist der Einzige, der überhaupt mal mit Bolan Kontakt hatte und mit ihm Musik gemacht hat. Per Definition hatten wir es also eher mit einer Coverband zu tun als mit dem Original, haha. Aber wurscht, war trotzdem verdammt gut und würde ich mir auch noch mal anhören, wenn sich die Gelegenheit ergibt.

To be continued..
15.5.10 00:07
 


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