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BON JOVI | STUTTGART | 27. MAI 2006

Der Tag startete für mein Cousinchen und mich um 8 Uhr morgens. Vorbereitungen für’s Konzert: Brötchen schmieren, Rucksack packen. Halb 10 sind wir startklar. Noch mal kontrollieren, ob wir die Karten haben... Alles klar. Fahren bei leicht bewölktem Himmel und Sonnenschein in Mannheim los und kommen um 11 in einem vernieselten Stuttgart an. Das Auto lassen wir in Vaihingen am Studentenwohnheim stehen und nehmen die S-Bahn nach Bad Cannstatt. Halt doch praktisch, wenn man schon ein Praktikum in Stuttgart hinter sich hat und sich einigermaßen auskennt. Wir kommen mit einem Schwung weiterer BJ-Fans am Cannstatter Bahnhof an und folgen den Massen. Gleich am Ausgang werden wir umgeleitet. Falsche Richtung. Die Hinweis-Plakate waren auch etwas ungünstig platziert. Also Kehrtwende. Jetzt führten wir das Feld an! Langer Fußmarsch zur Wasen. Mussten praktisch um’s ganze Gelände herum laufen. Sind ganz schön ins Schwitzen gekommen, weil die Sonne sich mittlerweile durchgekämpft hatte. Auch gut.

Am Einlass warteten schon Hunderte Fans, die sich aber seltsamerweise den ganzen Weg entlang platziert hatten. Wir haben’s uns direkt vor den Absperrungen „gemütlich“ gemacht. Schuhe, Klamotten, Rucksack und Decke haben mächtig gelitten, war nämlich etwas matschig. Gegen die Langeweile haben wir Schiffe versenken gespielt, schafften es aber gerade mal auf zwei Runden. Merke: Beim nächsten Konzert Zeitschriften und Kreuzworträtsel mitnehmen! So gegen halb 3 war’s vorbei mit der Ruhe, ab da hieß es stehend warten. Zum Glück standen wir direkt am Gitter, dass wir abwechselnd als Sitzgelegenheit nutzten. Der Blick Richtung Bühne machte mich total hibbelig, die war nämlich mindestens einen Kilometer weit weg! Der Blick in die andere Richtung war ebenfalls leicht beängstigend: Tausende Menschen, die alle da rein wollten! Merke: Mindestens drei Wochen vor’m nächsten Konzert Sprinttraining anfangen!

Die Minuten krochen vor sich hin.. es ist unglaublich, wie langsam die Zeit vergehen kann... Um 16 Uhr endlich die Erlösung, die Tore wurden geöffnet. Wie immer standen wir scheinbar da, wo es am langsamsten vorwärts geht. *seufz* Bodycheck und Rucksackkontrolle dauerten eine Ewigkeit. Wir mussten eine 0,5l Flasche einbüßen, unsere Trinkpäckchen durften passieren. Dann ging die Rennerei los. Vereinzelt rumstehende Securities, die zum Ruhe bewahren ermahnten, haben wir gekonnt ignoriert. Die Strecke war unglaublich lang, gefühlte 10 Kilometer.. Endlich vorn wurden wir vom Wellenbrecher gestoppt. Der Versuch, auf der rechten Seite in den Pit zu kommen, scheiterte an den Securities. Angeblich voll. Ich dann mit Handy auf die andere Seite gehetzt, wo ich mehr Glück hatte. Cousinchen informiert und happy im kleinen Bereich zwischen ersten und zweitem Wellenbrecher gelandet! Direkt am Steg, der ins Publikum führte und den Fan-Pit vom Rest des Publikums trennte. Wie geil! Viel Platz, Sonnenschein, kurzer Weg zum Klo, perfekte Sicht.. Was will man mehr?!

17.25 Uhr legte dann auch schon die erste Vorband los, Fatro. Kleine Band aus Ulm, die in ihrem Leben wahrscheinlich nie wieder vor 65.000 Leuten spielen wird. Es war nicht schlecht, aber eben auch nix Besonderes. Allerdings tierisch laut, da sah ich mein Hörvermögen schon wieder schwinden... Nach 25 Minuten war’s vorbei und der Umbau für Nickelback folgte. Ging super schnell und gegen 18:15 standen die Jungs um Chad Kroeger bereits auf der Bühne. Und ich muss sagen, ich war positiv überrascht! Hat echt gerockt, wobei mir die älteren Sachen wie „Too bad“ oder „Never again“ definitiv besser gefallen haben als die neuen Singles. Bedauerlich fand ich, dass während des Auftritts kein einziges Lichtlein angemacht wurde. Ein paar Spots hätten nicht geschadet.. Highlight und gleichzeitig letzter Song war „How you remind me“, das natürlich jeder mitgesungen hat.

Tja, und dann kam auch schon die letzte Umbaupause, die ebenfalls überraschend kurz war. Wir waren leicht verwirrt, als bereits kurz nach halb 8 das Intro zu „Last Man Standing“ erklang. Noch verblüffter waren wir allerdings, als Jon quasi aus dem Nichts auf dem Steg mitten im Publikum auftauchte! Cooler Auftakt meines mittlerweile fünften BJ-Konzis!

Trotzdem kam es nicht an die Gigs 2001 und 2003 in München heran. Die Show war zwar klasse, aber die Stimmung im Publikum hätte besser sein können. Vielleicht lag es daran, dass es kein Stadion war und man deshalb die Leute einfach nicht hörte. Man hörte kein Weitersingen bei „I’ll be there for you“ und selbst die Zugaberufe waren sehr zögerlich. Ich für meinen Teil hab’ mir ja die Seele aus dem Leib geschrieen, was sich nach dem Konzert auch bemerkbar machte. ;o)
Wirklich ärgerlich fand ich, dass der tolle Steg kaum benutzt wurde. Da standen wir nun in der dritten Reihe direkt vor dem Teil und haben praktisch nix davon! :-( Neben dem Opener machte Jon lediglich bei „In these arms“ *schmacht* davon Gebrauch. Richie kam gar nicht, wär’ ja auch mal nett gewesen. Im Endeffekt hätte man sich das Teil jedenfalls auch sparen können. Sehr schade! Ich hatte auch den Eindruck, dass es nicht der beste Tag von Jon war. Laut Forum hat er wohl was am Knie gehabt und war dementsprechend angeschlagen. Trotzdem kann man über seine Form nur staunen. Der hat einen Körper... *hmmm*

Und hier noch die Setlist:
(Quelle:
http://www.bonjovi.de/forum/showthread.php?t=20977)

01 Last Man Standing
02 You Give Love A Bad Name
03 Captain Crash & The Beauty Queen From Mars
04 Born To Be My Baby
05 Story Of My Life
06 Complicated
07 I’d Die For You
08 The Radio Saved My Life Tonight
09 Bounce
10 Wild In The Streets
11 In These Arms
12 Have A Nice Day
13 Who Says You Can’t Go Home
14 It’s My Life
15 I’ll Be There For You
16 Bad Medicine / Shout
17 Raise Your Hands
18 Livin’ On A Prayer
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19 I Want To Be Loved
20 Bells Of Freedom
21 Someday I’ll Be Saturday Night
22 Wanted Dead Or Alive
23 I’ll Sleep When I’m Dead
24 Keep The Faith
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25 Never Say Goodbye

„Captain Crash..“ war mein erstes Highlight. Ich liebe es, wenn alle mitmachen und ihre Arme im Takt schwingen.. Der perfekte Live-Song! Davon abgesehen war die erste Hälfte meiner Meinung nach etwas schleppend, besonders zwischen den Titeln 5 und 8. Aber ab „Bounce“ war es genial! Da kam ein Hammersong nach dem anderen! Den Zugabenblock hätte ich anders gestaltet. Zwei neue Songs am Anfang haben die ohnehin dürftige Stimmung nicht gerade gefördert.. Schmerzlich vermisst habe ich außerdem „These days“ und besonders „Dry County“. Hab’ spätestens bei „Wanted dead or alive“ gewusst, dass es nicht mehr kommt, hätte es aber gerne dagegen eingetauscht... Trotzdem, es war ein tolles Konzert! Bon Jovi sind einfach ’ne Wahnsinns-Liveband!

Kurz nach 22 Uhr war leider alles vorbei und einer Völkerwanderung gleich strömte alles Richtung Ausgang. Die Hauptstraße Richtung Bahnhof war komplett gesperrt und wurde in voller Breite von BJ-Fans eingenommen. Hatte irgendwie was von ’ner Großdemo. ;-) Ich war völlig kaputt und totmüde und war froh, dass wir schon in die zweite S-Bahn reingepasst haben. Mit schmerzenden Beinen und kaputter Stimme traten wir die Heimfahrt nach Mannheim an, wo wir so zwischen um 1 und halb 2 eintrafen. Und wir haben auch schon beschlossen: Bei der nächsten Tour gehen wir wieder nach München! Da ist das Bon-Jovi-Konzert übrigens gerade schon in vollem Gange. Wäre gern noch mal dabei... *seufz*

Hier gibt's die Bilder vom Konzert!

28.5.06 21:49
 


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