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OYSTERBAND | 08.11.2008 | RUDOLSTADT

Hmmm, eigentlich muss ich gar nix mehr schreiben, weil es mittlerweile andere Blogger gibt, die fleißig Konzertreviews tippen. ;-) So auch zum Gig der Oysterband, viel Neues werdet ihr also hier nicht mehr lesen...

Auf die Oysterband überhaupt erst aufmerksam geworden (trotz 30 Jahren Schaffenswerk) bin ich übrigens auch durch eben diesen Blogger. Na ja, und wenn sich die fünf Herren dann auf ihrer Jubiläumstour sogar in Rudolstadt - also fast vor der Haustür - blicken lassen, kann man das ja mal mitnehmen...

Laut Karte war 20 Uhr Einlass (daraus wurde 20:10 Uhr) und die 40 Minuten, die wir vorher da waren, hätten wir uns sparen können. Prinzipiell auch die 40 Minuten danach, denn die 20 Leute, die inzwischen da waren, machten es sich eh auf Omas alten Sofas bequem. Ich hatte ja mit den Saalgärten irgendwie romantische Assoziationen, weil das so hübsch klingt. Der Saal entpuppte sich dann aber als mehr oder weniger heruntergekommener Jugendtreff, außen graffitiübersät (das Wort sieht ja mal so richtig bescheuert aus, oder?) und wenig ansehnlich, innen mit diversen Polstermöbeln bestückt, die ihre besten Jahre schon längst hinter sich hatten. Clubatmosphäre in Reinkultur!

Tja, wir hatten noch einen der interessantesten Plätze gegenüber vom Merchandising-Stand, so dass die Stunde bis zum Beginn des Supportacts recht schnell verging. Ein gewisser Dan Donnelly bestritt diesen als One-Man-Show und hat das hervorragend gemacht, auch wenn ihn seine Gitarre (die arg mitgenommen aussah) bzw. die Technik IN der Gitarre zeitweise im Stich ließen. Dass er dann vor sich hinfluchte und verkündete, er könne nur auf dieser Gitarre spielen, machte ihn umso sympathischer. Und dass aus der Gitarre manchmal mehr rauskam als eigentlich durfte (dem Mischpult sei Dank), kann man auch nicht wirklich krumm nehmen. ;-) Mich hat nämlich vor allem die Stimme überzeugt und begeistert. Sehr, sehr schön! Die letzten Songs performte er übrigens gemeinsam mit Oyster-Gitarrist Alan und so hatten wir 45 Minuten lang eine tolle Einstimmung.

Öhm, dass wir bei großzügig geschätzt 100 Leuten bis vorn standen, muss ich nicht extra erwähnen, oder?! Ich meine, mehr als 200 Leute hätten sich da eh nicht reinquetschen können und wahrscheinlich waren es eher 80 als 100, aber an guter Stimmung mangelte es jedenfalls nicht und zwar von Anfang an! Sänger John Jones verglich die Location gleich mal mit einem Livingroom und fand die Teppiche auf der Bühne ganz toll. ;-)

Zum Programm selbst kann ich leider nicht so viel sagen, da meine Vorkenntnisse in dem Fall recht begrenzt waren (ich warte immer noch auf die bestellte Best of CD). Auf die paar Songs, die ich kannte, wartete ich leider vergeblich ("Hal-an-Tow" wäre definitiv mein Highlight gewesen) und so konnte ich außer bei den einfachen Mitsing-Parts textlich nicht viel beitragen. Fotografieren ging ebenfalls nicht, weil die Kamera noch in Erfurt lag, aber klatschen und tanzen und jubeln musste man ja auch noch, von daher war's nicht langweilig...

Die gewisse Aura(?) bei Mr. Jones (hihi) fand ich zwar nicht, hätte aber zu gerne gewusst, was er wohl so denkt, wenn er dieses leicht schelmische Lausbubengrinsen aufsetzt, was des Öfteren vorkam. Insgesamt fand ich jedenfalls die von uns aus gesehen rechte Seite am interessantesten, weil Dan und Alan da so richtig schön abgegangen sind! Und die Ausflüge der "Jungs" ins Publikum waren natürlich auch klasse, obwohl sie bei einer Bühnenhöhe von vielleicht 30 cm ohnehin fast ständig zum Greifen nah waren.

Die Setlist klaue ich jetzt mal vom Nachbarblog, weil ich sonst nirgends eine gefunden habe. Kann also net sagen, ob's passt, aber ihr ja auch nicht, von daher.. ;-)

01 Over The Water
02 If you Can't Be Good, Be Lucky
03 Walking Down The Road With You
04 Where The World Divides
05 Here Comes The Flood
06 On The Edge
07 Salmon Tails
08 Quiet Night In England
09 Native Son
10 By Northern Light
11 Uncommercial Song
12 Oxford Girl
13 Be My Luck
14 Our Lady Of The Bottles
15 Dancing As Fast As I Can
16 20th Of April
17 Granite Years
-----------------------------------------
18 The World Turned Upside Down
19 Everywhere I Go
20 Bright Morning Star
21 We Could Leave Right Now

Tja, nach einer Stunde und 45 Minuten verabschiedeten sich die "Austern" dann endgültig, zumindest von der Bühne. Nach der Show fanden sich nämlich alle Bandmitglieder noch mal am Merchandising-Stand ein, um Autogrammwünsche zu erfüllen und Small-Talk mit den Fans zu machen. Da ich außer der mickrigen Eintrittskarte nichts hatte, verzichtete ich auf's Signieren und begnügte mich mit Zuschauen. Trotzdem, war ein tolles Konzert, auch wenn ich von der grenzenlosen Begeisterung bestimmter anderer Konzertbesucher noch meilenweit entfernt bin.. ;-)

17.11.08 22:58
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Torsten / Website (18.11.08 08:40)
Ja so ist das halt, wenn es um die Oysters geht, bin ich wohl immer ein wenig übereuphorisiert ;-).
Übrigens wird es im nächsten halben Jahr erstmal keine Konzerte geben - die Jungs brauchen mal etwas Urlaub.

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