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BON JOVI | 24.05.2008 | MÜNCHEN

Ach Mensch, jetzt sind schon wieder zwei Wochen seit dem großartigen BJ-Konzert vergangen.. Ich muss mich erst mal sammeln, weil ja auch in der Zwischenzeit Einiges los war. Und meinen Vorsatz, das Review vor Mittwoch fertig zu stellen, konnte ich ja auch nicht einhalten. Und so muss ich jetzt schon zwei Konzerte nachholen: Bon Jovi und John Fogerty... Oje!

So, wo fangen wir denn an? Mein Cousinchen und ich haben’s dieses Jahr ganz ruhig angehen lassen, weil es ja zum ersten Mal Karten für Front of Stage gab. Ein guter Platz war uns also ohnehin sicher. Deshalb konnten wir das tolle Frühstück ausgiebig genießen und es blieb sogar noch Zeit für einen Abstecher zum Kiosk, wo ich schließlich doch noch (die letzte!!!) BRAVO ergattert habe. ;-) Mit der BRAVO zu BON JOVI.. noch unpassender geht’s eigentlich fast nicht, haha.

Nachdem ich also schon mal ruhig gestellt war, konnte sich mein Cousinchen voll auf die Fahrt von Marktschwaben nach München konzentrieren, wo wir kurz nach 1 ankamen. Parkplatz suchen,  Parkgebühr blechen, Auto abstellen, zum Stadion laufen – schon da lag diese besondere Atmosphäre in der Luft, die man im Olympiapark immer vor einem Konzert spürt. Wir waren uns sicher: Das wird fantastisch! So circa 13:30 Uhr bezogen wir also Stellung am Eingang Nord und vertrieben uns die Zeit mit Backgammon und Schiffe versenken. Am Einlass links neben uns brach schon um 15 Uhr Panik aus und alles sprang auf, was sich auf unserer Seite zum Glück noch eine halbe Stunde länger hinauszögern ließ. Dann mussten wir jedoch auch wohl oder übel unseren Sitzplatz aufgeben und warteten gelangweilt und schwitzend im Stehen darauf, dass um 16 Uhr die Tore geöffnet werden. Aufgrund angeblicher technischer Probleme wurde der Einlass noch gute 15 Minuten nach hinten verschoben, aber dann ging alles sehr schnell und reibungslos. Da wir fast bis vorne standen, waren wir schon mit dem zweiten Schwung drin. Die Taschenkontrolle war mehr ein flüchtiger Blick als eine echte Kontrolle und so hatten wir das Einlass-Ritual in kürzester Zeit hinter uns. Dann noch die Stufen runter ( „Du musst rhythmisch laufen!" ) und Platz ausgucken – fertig! Und (übrigens bei herrlichem Sonnenschein) weiter warten.. Ich mit meiner BRAVO, mein Cousinchen mit etwas anspruchsvollerer Lektüre. ;-)

Dann noch mal ein Klogang. Das ist das nervige an München: Man macht ’ne Halbe Weltreise zu den Toiletten... Ich habe natürlich die 50-Meter-Schlange vor den Damen-WC’s ignoriert, ebenso den markanten Duft bei den Herren der Schöpfung und trotzdem kam ich zu spät zurück: Während ich mich erleichtert habe, sind alle aufgesprungen (soweit ich weiß nicht wegen mir) und wir mussten uns mühsam per Handy wieder zusammen telefonieren. Dabei war auch diese Aktion absolut voreilig und unbedacht. Denn die gute Signora Nannini ließ uns fast eine geschlagene Stunde warten, bis sie sich endlich auf die Bühne bequemte! Dafür erntete sie schon vorab Pfiffe und Buhrufe, weil halt auch keiner was sagte und die Techniker in aller Seelenruhe weiter die Instrumente stimmten. Und das sah verdächtig nach Zeit schinden aus, aber na ja. Dafür entstand auch die eine oder andere Laola-Welle, find’ ich jedes Mal faszinierend... Kurz vor 7 ging’s dann endlich los und wir verfolgten den Auftritt des italienischen Superstars mit mäßigem Interesse. Lustigerweise konnten wir in zwei Schüben bestimmt noch mal einen Meter Richtung Bühne aufrücken. Wie da vorn überhaupt noch Platz war, ist mir ein Rätsel, aber es ging. Gianna hat sich jedenfalls redlich um Stimmung bemüht, aber abgesehen von zwei oder drei Songs blieben die meisten Leute während des Auftrittes relativ unbeeindruckt. Die Mitsingaufforderungen scheiterten aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse ziemlich kläglich und für meinen Geschmack hat sich die Frau mit ihrem wilden Gehopse total lächerlich gemacht... Nach ca. 50 Minuten hat sie sich verabschiedet und wir ham uns gefreut. Allerdings beäugten wir auch skeptisch die dunkler werdenden Wolken, aber es blieb trocken.

Kurz vor halb 9 hatte das Warten ein Ende und Jon & Co. legten mit „Lost Highway“ los. Drei der absoluten Klassiker folgten und die Stimmung war sofort von 0 auf 100! Ich dachte bei jedem neuen Intro „Scheiße, wie geil!“ Wenn man einer von Zehntausenden Fans ist, die alle gleichzeitig ihre Arme zu „Raise your hands“ hochreißen – unvergleichlich! Kurz darauf kam gleich noch einer meiner Live-Favourites, nämlich „Captain Crash & the Beauty Queen from Mars“. Das ist so cool! Genau wie „I’ll sleep when I’m dead“, das dieses Mal mit Auszügen von Duffy’s „Mercy“ (Zitat Jon: „Man, I love this song!" ) und „Start me up“ von den Stones versehen wurde. Sehr, sehr geil!
Dann ging’s mit „Always“ und einem traumhaften Meer aus Feuerzeugen weiter. Ich glaube, ich habe „Always“ noch nie live gehört und bin heilfroh, dass wir diese Ballade bekommen haben und nicht „You want to make a memory“. *schüttel*

Über „In these arms“ hab ich mich glaube ich am meisten gefreut, ich liebe diesen Song! Allerdings kamen da die kleinen stimmlichen Probleme von Jon etwas stärker zum Vorschein. Am Anfang dachte ich noch, die Mikroeinstellung ist nicht ganz richtig, aber er hatte doch arge Schwierigkeiten mit den Höhen. Hat aber keinen gejuckt, die Stimmung war einfach grandios. Bon Jovi und München gehört zusammen wie die Butter auf’s Brot. Nie wieder woanders!!! Und Regen gehört auch dazu, wie Jon so schön bemerkte als es anfing zu nieseln. Aber das hat genauso wenig gestört, im Gegenteil! Auch ein Highlight: Richie’s „I’ll be there for you“ und “Someday I’ll be Saturday night” und… ach, überhaupt einfach alles!

Hier mal die fast perfekte Setlist (dazu hat „These days“ gefehlt und ich war ein klein bissl neidisch auf die Leipziger, die dafür aber eine weit kürzere Show bekamen):

01 Lost Highway
02 Born To Be My Baby
03 You Give Love A Bad Name
04 Raise Your Hands
05 Just Older
06 Captain Crash & the Beauty Queen From Mars
07 I'll Sleep When I'm Dead (with Mercy & Start Me Up)
08 Always
09 Whole Lot of Leavin'
10 In These Arms
11 Runaway
12 We Got It Goin' On
13 Hey God
14 It's My Life
15 Keep the Faith
16 I'll Be There For You
17 Blaze of Glory
18 Someday I'll Be Saturday Night
19 Who Says You Can't Go Home
20 Have A Nice Day
21 Bad Medicine
22 Livin' On A Prayer
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23 I Love This Town
24 Twist & Shout
25 Wanted Dead Or Alive
26 Blood On Blood

Ich würde sagen, “Livin’ on a prayer” war der absolute Höhepunkt der Show. 70.000 Leute, die aus vollem Hals den Refrain gesungen haben.. das ist schwer zu toppen! Gänsehaut pur.. So laut und intensiv war das soweit ich mich erinnere noch nie.. Das war dann auch erstmal der passende Abschied, aber natürlich ließen es sich die Jungs nicht nehmen, noch einen drauf zu legen. „I love this town“ (vom aktuellen Album) ist ein fantastischer Livesong, na und „Twist & Shout“ ist sowieso ein Muss! ;-)
Mit „Blood on blood“ als völlig unerwarteter weil ganz offensichtlich spontaner Zugabe verabschiedeten sich Bon Jovi dann endgültig nach mehr als zweieinhalb Stunden und entließen uns glücklich und total enthusiastisch in die Münchner Nacht.

Die Kritiker können sagen, was sie wollen und die neuen Alben können noch so beliebig und austauschbar sein: Bon Jovi live ist einfach geil!
Hab auch ein paar ganz akzeptable Fotos auf der Speicherkarte, die kann ich euch aber erst nächste Woche präsentieren. Bin hier etwas gehandicapped, was die Internetverbindung angeht.. ;-)
8.6.08 00:51
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Lieblingscousinchen / Website (9.6.08 21:49)
Mensch Leni, das hast du aber schön geschrieben. Auf die Bilder freu ich mich auch schon ganz dolle sehr. Und noch mehr aufs nächste Konzert in Jon´s "second home"
Deine Kleene

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