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FURY IN THE SLAUGHTERHOUSE | 19.04.2008 | ERFURT

Wie heißt es in “Goodbye so long” gleich noch so schön? „Time can be such a cruel friend cause it moves on..“. Wie wahr, wie wahr. Jetzt ist mein Fury-Abschieds-Konzert schon wieder eine Woche her, aber ich war für längere Berichte entweder zu beschäftigt oder zu geschafft. Für diesen Bericht saß ich dagegen Samstag Vormittag im elterlichen Hof, habe die Sonne genossen und versucht, mir das Konzert wieder in Erinnerung zu rufen. Und das ist dabei raus gekommen...

Da ich letztes Wochenende von Freitag bis Sonntag von Arbeit aus eine Veranstaltung in Ilmenau hatte (EduCamp, by the way sehr gelungen), war ich nicht mal ansatzweise in Konzertstimmung. Ich glaube, so gleichgültig war ich bis jetzt vor keinem Konzert. Dazu kam noch dieses deprimierend nass-grau-kalte Novemberwetter, bei dem man eigentlich keinen Hund vor die Tür jagen möchte und so war meine Lust vorsichtig formuliert sehr begrenzt..
Irgendwie schaffte ich es dann doch mich aufzuraffen (verfallen lassen wollte ich die Karte nun auch wieder nicht) und kam gegen halb 8 am Stadtgarten an. Wohlgemerkt eine halbe Stunde vor Konzertbeginn! Der Einlass war natürlich schon in vollem Gange und ich war froh, überhaupt noch so weit vor zu kommen, schätzungsweise achte Reihe und genau mittig. Wie sich später herausstellen sollte der perfekte Platz!

Kurz vor 20 Uhr gab’s ’ne Ansage von Thorsten, in der er erklärte, welche Pannen die Furys in letzter Zeit über sich ergehen lassen mussten. Erst der Bühnenunfall von Kai, der eine Fortsetzung der Tour ungewiss machte, dann der Ausfall des Supportacts, dessen Sänger plötzlich seine Sehkraft verloren hatte und die Tour abbrechen musste. Ganz schön heftig, aber sie haben in Fabian Schulz einen mehr als würdigen Ersatz gefunden, wie der uns wenige Augenblicke später bewies. Unterstützt von Fury-Christian am Bass und dem Drummer von Rosenstolz präsentierte sich Schulz so, wie ich es von einem Support erwarte: Mit tollen, eingängigen Songs, einer extrem sympathischen Art und vor allem sehr auf’s Publikum eingehend und zum Mitmachen animierend – genau so muss ’ne Vorband sein! Also, schon mal dickes Lob an Schulz, der sich nach gut einer halben Stunde mit einer Liebeserklärung an seinen Sohn (Elvis!!!) von uns verabschiedete.

Nun doch gut eingestimmt warteten wir auf die Furys, die nach der recht kurzen Umbaupause pünktlich um 21 Uhr auf die Bühne kamen.. bzw. in Kais Fall humpelten. Mit der Schiene am Knie war er natürlich in seiner Bewegungsfreiheit etwas eingeschränkt und die Anderen haben mehr als einen sarkastischen Kommentar fallen gelassen. Trotzdem powerten die Jungs von Anfang an voll los und knallten uns einen Hit nach dem anderen um die Ohren. Die Abschiedstour erfüllte also voll und ganz den Anspruch eines Best-of-FitS, was mich besonders freute, da ich auf meinem Gig ’06 nicht annähernd so viele Songs kannte. Wirklich textsicher war ich zwar nicht (ja, ja, ich weiß, ich hatte es versprochen, aber wenn man jung ist, ist man so vorschnell bei dem, was man sagt, haha), aber zumindest kannte ich den Großteil der gespielten Songs. Weil’s also so gut dazu passt, hier gleich mal die Setlist:

01 Cut myself into pieces
02 Hang the DJ
03 Hello & Goodbye
04 Radio Orchid
05 Jericho
06 Then she said
07 Dancing in the sunshine of the dark
08 Should have known better
09 One good reason
10 Bring me home
11 On alarm
12 Are you real
13 Every generation got its own disease
14 Trapped today, trapped tomorrow
15 Haunted head and heart
16 Cry it out
17 Milk and honey
18 When I‘m dead and gone
19 Time to wonder
------------------------------------------
20 Kick it out
21 Riding on a dead horse
22 Won‘t forget these days
------------------------------------------
23 Come on
24 Down there
------------------------------------------
25 Seconds to fall

Liest sich gut, oder? Es hat aus meiner Sicht auch echt nichts gefehlt, was ich hätte hören wollen.. Trotz Handicap ließ Kai es sich nicht nehmen, bei „Radio Orchid“ seine Runde durch den Saal zu drehen. Er kam sogar 2x genau bei uns vorbei – sehr cool! Und dann gab’s auch noch ein Akustik-Set, bei dem sich die ganze Band genau hinter uns platzierte und sich das ganze Publikum niederließ, um hockend oder sitzend den Songs zu lauschen. Einmalig! Bei „Bring me home“ ging es begleitet durch unseren „Chor“ wieder Richtung Bühne, wo weiter gerockt wurde.

Die Stimmung war wirklich fantastisch, allerdings hatte ich vom letzten Mal etwas mehr Dialog untereinander bzw. mit den Leuten im Kopf. Von Gero hat man zum Beispiel recht wenig mitbekommen, kann aber auch an der Distanz liegen, schließlich stand ich beim letzten Mal ja in der ersten Reihe.. ;-)

Und es war höllisch heiß, wie auch die Furys so treffsicher mit ihrem Saunavergleich bemerkten. Da zumindest ich bei Sachen wie „Milk & Honey“ oder „Kick it out“ oder natürlich „When I’m dead and gone“ nicht stillstehen kann sondern mittanzen und klatschen muss, kam ich natürlich noch zusätzlich ins Schwitzen. Aber es gab auch ruhigere Momente, zum Beispiel „Down there“, bei dem alle statt Feuerzeuge Ihre Handys hoch halten mussten (man geht mit der Zeit). Mein Highlight war trotzdem wieder „Won’t forget these days“, das ist einfach zu schön! Und genau das werde ich auch nicht machen. Und wer weiß, vielleicht gibt’s in ein paar Jahren ja doch wieder ein Fury-Revival...

Mit einer für viele unerwarteten letzten Zugabe (wir fanden uns plötzlich in der zweiten Reihe wieder!!!) verabschiedeten sich die Jungs nach fast 2 ½ Stunden(?) großartiger Songs dann endgültig vom Erfurter Publikum. Farewell & Goodbye. Es war schön!

27.4.08 22:23
 


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