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THE HOOTERS | 13.07.2007 | HAMM

Vor ziemlich genau vier Jahren, am 11. Juli 2003, gaben die Hooters in Hamm das letzte Konzert ihrer Comeback-Tour. Nach meinen ersten beiden Shows in Bamberg und Aschaffenburg und der damit einhergehenden grenzenlosen Begeisterung musste ich natürlich auch nach Hamm, koste es, was es wolle. Und tatsächlich fand ich mich in der ersten Reihe wieder und war wie euphorisiert. Man kann wohl sagen, dass ich in dem Jahr den Hooters hoffnungslos verfallen bin, haha. Tja, und gestern gab es ein Wiedersehen an gleicher Stelle...

Während ich mich damals nach meiner Wirtschaftsinfo-Prüfung in den Zug setzte, nahm ich dieses Mal nach der Arbeit das Auto. Hätte ja nicht gedacht, dass ich Freitag Nachmittag um 16.30 Uhr sonderlich gut vorwärts komme, aber die Autobahnen waren erstaunlich frei und ich meldete mich planmäßig drei Stunden später in meiner auserwählten Jugendherberge an. Unglaublich idyllisch am Möhnesee gelegen, sehr hübsch. Allerdings hatte ich keine Zeit für ausgiebige Erkundungen, musste nämlich noch weitere 45 Minuten bis nach Hamm fahren. Und da war die Hölle los! Ich glaube, die ganze Stadt war auf den Beinen. Bis ich endlich einen Parkplatz gefunden hatte, war’s schon halb 10. Aber gut, die Hooters standen für 23 Uhr auf’m Programm, von daher noch keine Gefahr...

Während ich mir im Eiltempo eine Nicht-Thüringer- aber doch essbare Bratwurst reinleierte, schob ich mich vorsichtig Richtung Bühne. Darauf standen und spielten gerade 2Raumwohnung, die ich mir mit mäßigem Interesse anhörte. Bei den meisten Zuhören kam es aber scheinbar ganz gut an und alle klatschten und sangen brav mit. Mich beschäftigte währenddessen eine ganz andere Frage: Werde ich es in die erste Reihe schaffen? Hmm, immerhin hatte ich schon viele Tausend Leute hinter mich gelassen und war in Reihe 3 angekommen. Und das auch noch fast mittig! Aber ab da wurde es natürlich kritisch und mir blieb nur die Hoffnung, dass die Kids vor mir nach 2Raumwohnung das Feld räumen würden. Und na ja, nach zwei endlos langen Zugaben und der Gewissheit, dass nun nix mehr kommt, taten sie das auch! *yeah* Ich konnt’ mein Glück kaum fassen.. Von wegen Freitag, der 13. ist ein Pechtag, pah! Ich also in vorderster Front Stellung bezogen und Billy & den Rest der Crew beim Umbau beobachtet. Die ham mit Hochdruck alles umgeräumt, denn eigentlich sollte es ja um 23 Uhr schon mit den Hooters losgehen, aber durch die Acts vorher hat sich alles um 30 Minuten nach hinten verschoben. Meine Aufregung stieg jedenfalls ins Unermessliche und als sich Eric, Rob, Fran, David und John am rechten Bühnenrand versammelten, war ich kurz vor’m Platzen, so sehr hab ich mich gefreut! :-) Endlich wieder Party mit den Hooters!!!

Mit „I’m alive“, dem Opener vom neuen Album, ging’s los und es war – sagen wir mal suboptimal. Weniger vorsichtig formuliert: Der Sound war echt beschissen! Eric’s Mikro war völlig falsch eingestellt, so dass man ihn praktisch gar nicht, seine Gitarre dafür aber umso lauter hörte. So kam es denn, dass insbesondere Rob während der ersten drei Songs pausenlos Richtung Technik gestikulierte, um den Sound in den Griff zu bekommen. Das gelang dann schließlich auch, aber es war ein schwerer Start. Deshalb dauerte es auch seine Zeit, bis die Hooters das Publikum richtig von sich überzeugen konnten. Das ist einer der Nachteile von kostenlosen Veranstaltungen mit mehreren Acts: Die Leute (in Hamm angeblich ca. 20.000!) gehen hin ohne zu wissen, wen oder was sie erwarten und man muss sie erst auf seine Seite ziehen. So richtig gelungen ist das erst mit „Johnny B.“ in der Mitte vom Set, aber ab da ging es steil bergauf und die Stimmung wurde immer besser. Wobei das kein Wunder war, da die Klassiker von „All you Zombies“ bis „Satellite“ Schlag auf Schlag kamen.

Hier die Setlist und zwar das Original aus Hamm, um das ich hart kämpfen musste. Nachdem mir einer der Securities den Zettel gegeben hatte, wurde er mir nämlich von einer wild keifenden Dame regelrecht wieder aus der Hand gerissen! Das sei ihre Setlist, blaffte sie, was ich mir natürlich nicht bieten ließ und bei „meinem“ Security Protest einlegte. So geht’s ja nicht! Der reichte mir dann jedenfalls eine weitere Setlist und alles war schön und gut. Besagte Dame kam kurz darauf noch mal zu mir und entschuldigte sich tausend Mal. Sie dachte, ich hätte die Setlist von Eric bekommen, aber es war gar nicht die von Eric sondern eine andere. Und jetzt hat sie immer noch nicht die richtige, was für eine Tragödie! *augenverdreh* Die ham die nicht mal in der Hand, sondern latschen maximal drauf rum, aber wer’s braucht...
Hier jedenfalls die Setlist, vor wem auch immer sie gelegen haben mag... ;-)

01 I’m Alive
02 Time Stand Still
03 Day By Day
04 Fightin’ on The Same Side
05 Graveyard Waltz / 500 Miles
06 Where The Wind May Blow
07 The Boys Of Summer
08 Twenty-Five Hours A Day
09 Johnny B.
10 All You Zombies
11 Karla With A K
12 Satellite
13 And We Danced
----------------------------
14 Morning Buzz
15 One Of Us
16 Free Again

Es war also ein ziemlich kurzes Set, aber in Anbetracht der Uhrzeit konnte man auch nicht mehr erwarten. Wirklich perfektioniert haben die Jungs ihr Don Henley Cover. Das kann einem echt Tränen in die Äuglein treiben – wundervoll! „One of us“, geschrieben für Joan Osborne, singt Eric fast zur Hälfte auf Deutsch, und das auch noch richtig gut! Und der Text ist göttlich, höhö (kleiner Insider *g*). Ein wenig enttäuscht war ich von „Morning buzz“. Das hat irgendwie etwas von seinem Charme eingebüßt, aber ich weiß nicht warum. War auf der letzten Tour (oder sind es bereits die letzten zwei?) immer der absolute Brüller. Auch „That’s the way…” hab ich sehr vermisst. Jetzt gibt es gar keinen Song mehr, bei dem Fran mal im Mittelpunkt steht. :-( Ansonsten waren alle Fünf nach den anfänglichen Schwierigkeiten gut drauf. Besonders Eric hat sich im Laufe der Show regelrecht in Ekstase gespielt und John stand kaum mal eine Minute still. Ich finde, es stimmt wirklich: Je oller, je doller! ;-)
Mit „Free again“, ebenfalls brandneu, endete das Konzert dann nach ca. 100 Minuten leider schon wieder. Eine fantastische Zugabe, weil sie am Anfang nicht erahnen lässt, in welchem Hammerfinale sie gipfelt. Richtig geil! Hach ja, freu mich jetzt schon wie ein Schnitzel auf Netphen. Hoffentlich gibt’s da ein paar mehr Songs, z.B. „Catch of the day“ und „Southferry Road“!!!

Nach der Show hab ich mich noch kurz mit ein paar anderen Fans unterhalten, bevor ich mir am Merchandising-Stand die neue CD holte. Es gab auch reichlich Tour-Shirts, sogar für uns Mädels war was dabei. Da führte natürlich kein Weg dran vorbei. *g* Und Buttons gab’s noch obendrauf – perfekt! Na ja, nicht ganz. Dazu fehlte ein Treffen mit Eric & Co., wovon ich in Hamm aber auch nicht ausgegangen bin. Hab gestern gelesen, dass sie sich schon am Nachmittag mit den Fans beschäftigt haben, da saß ich nur leider noch im Auto. Tja, jetzt muss ich auf Netphen und/oder Hanau hoffen...

14.7.07 23:06
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Kivi / Website (26.12.12 22:04)
Hihi, ich hab mirs grad mal aus Spaß durchgelesen um zu erfahren wie du das Konzert erlebt hast Da kannten wir uns noch nicht, aber wir waren dennoch beide bewiesenermaßen dort, und sogar ganz nah beieinander. Faszinierend.
Echt krass wie arg du dich vorgekämpft hast. Wir standen zu Viert seit Beginn der Veranstaltung, und haben uns dann auch immer Stück für Stück vorgekämpft. Bei den Hoots standen wir dann endlich vorne, aber ey, ich dachte mir fallen die Beine ab. Doch die Herren wollte ich unbedingt noch miterleben, denn das war die einzige Band die ich kannte, und die mir was sagte von den Songs her. Hat sich ja dann auch gelohnt, denn nachdem es sich ein halbes Jahr gesetzt hat, war ich hooterisiert Krasserweise hat es bei Runrig nur zwei Wochen nach dem Konzert gedauert Allerdings kannte ich deren Songs vorher schon ganz bewusst, und mindestens ein Jahr, aber die haben nicht so eingeschlagen wie das Konzert. Hach, Erinnerungen


Leni (26.12.12 22:47)
Hihi, ich find's auch faszinierend! Aber wenn ich meine Reviews gerade selbst so lese, werde ich ganz wehmütig...

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