Leni's Life
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Ansichten eines Samstags

Ich begann den gestrigen Tag wie üblich mit einer Tasse Cappuccino und widmete mich dann zunächst einigen häuslichen Pflichten. Wisst ihr eigentlich, wie schwer es ist, als Single eine Maschine mit weißer Wäsche voll zu kriegen? Das ist im Prinzip ein Ding der Unmöglichkeit und ich kriege jedes Mal ein schlechtes Gewissen, wenn das 5 kg Monster mit Energieeffizienzklasse YZ nur zu einem Drittel gefüllt ist. Vielleicht sollte ich ja mal eine Nachbarschaftshilfe initiieren: Wer sich bereit erklärt, meine Kleidungsstücke mit in die Mangel zu nehmen, der bekommt von mir das Waschmittel gesponsort. Wär’ doch ’ne prima Sache, oder?

Nachdem ich auch mal mit dem Staubsauger durch die Wohnung gehuscht bin, machte ich es mir bis zum Mittagessen auf’m Balkon gemütlich. Mein Kühlschrank war gestern noch leerer als gewöhnlich, da ich jedoch keine Lust verspürte, das Haus zu verlassen, sah ich mich gezwungen, auf ein Fertiggericht zurückzugreifen. Ich habe – nicht zuletzt verschuldet durch meine kläglichen Kochkünste – nichts gegen 5-Minuten-Terrinen oder tellerfertige Tiefkühlkost (zu neudeutsch: Convenience-Food) einzuwenden, aber was mir da gestern unter die Gabel kam, war einfach nur widerlich. Es handelte sich laut Packung um ein thailändisches Nudelgericht mit Erdnuss Satay. Das Bild auf der Pappschachtel (wie man es vom China-Mann kennt, wenn man sich gebratene Nudeln holt) durchaus appetitanregend begann ich also erwartungsvoll mit der Zubereitung. Doch schon beim Auspressen der beiden Beutel (einer gefüllt mit zermatschten Nudeln, ein weiterer mit einer undefinierbaren Pampe) beschlichen mich erste Zweifel, welche sich nach der Entnahme aus der Mikrowelle schnell bestätigten: Das Zeug sah eklig aus und schmeckte auch so! Ich rate hiermit also ausdrücklich vor Fertiggerichten der Marke Exotic Food ab!

Nach dieser Negativ-Erfahrung beschloss ich, meine Laune mit einem Stadtbummel wieder zu heben. Kurz vor’m Fischmarkt deuteten laute Musik und appellierende Rufe auf eine größere Menschenansammlung hin. Eine Frau in meiner Nähe kommentierte: „Ach, das sind die Schwulen!“ Nun ja, ich hörte, es sei Christopher Street Day und tatsächlich schoben sich drei Wägelchen durch die Straße und platzierten sich vor’m Rathaus. Wobei das ganze eigentlich mehr nach Wahlwerbung für die Grünen aussah... Nun, ich verfolgte gestern ja kein politisches Ziel sondern viel mehr ein privatwirtschaftliches: Einkaufen! ;-)

Ich wollte nämlich in Hinblick auf meine konkreter werdenden Urlaubspläne noch das eine oder andere SSV-Schnäppchen abstauben. Zu dumm, dass so ziemlich alles nur noch in 40+ Größen vorhanden war. Und die wenigen vermeintlich netten Teile, die richtig dimensioniert waren, sahen auf den zweiten Blick dann doch nicht mehr so pralle aus.. Erfolgreicher war ich bei der körperlichen Ertüchtigung im Anschluss an meine verkorkste Shoppingtour: 9,5 Kilometer Laufen bei nicht zu verachtendem Höhenprofil in 70 Minuten. Das ist für meine bescheidenen sportlichen Verhältnisse schon ganz passabel..

Nach abendlichem Surfen in den Unweiten des Netzes ging's halb 1 noch auf die Piste: Haben zu Sechst die E-Burg beehrt und bis fast halb 4 abgedanct. Das hieß drei Stunden Rundum-Beschallung mit fast permanent mehr als 100 dB - da freuen sich die Gehörgänge! Und die Musikauswahl war... sagen wir mal... ein bunter Strauß der verschiedensten Stile. Und irgendwie waren so Sachen wie "I wanna be a hippie" von Technohead, die der DJ da aus den Untiefen der 90er hervorgekramt hat, sogar lustig. Ich glaub, das hab ich nicht mehr gehört, seit es damals auf MTV lief... Bissl Rock war auch dabei, aber leider auch Backstreet Boys und Konsorten. Trotzdem insgesamt 'ne coole Nacht und ein versöhnlicher Tagesabschluss!
23.8.09 22:50


Das schießt den Vogel ab...

Gestern ging's zu Fünft auf's Vogelschießen nach Rudolstadt. Und es ist zwar nett, wenn man mal nur Mitfahrer ist, aber die gebotene Rücksichtnahme hat mich doch stark in der Entfaltung meiner eigenen Wünsche behindert. Da bin ich wohl doch ein klein wenig egoistisch... Einziges Highlight war die zweiminütige Fahrt mit dem "Turbo Force", irres Teil! Das war's dann aber auch schon, Gelegenheit für den "Sky Trip" bot sich leider nicht mehr. Auch essenstechnisch hatten meine Mum und ich eigentlich andere Präferenzen, aber wir ließen uns ins Zelt lotsen, wo wir schließlich Gyros von gegenüber verzehrten. Hmm.. das Knobibrot mit Tomate-Mozzarella wäre toll gewesen, der Stand befand sich nur dummerweise am anderen Ende des Festplatzes... *seufz* Es blieb nämlich auch nicht mehr viel Zeit bis zum Feuerwerk. Kurz nach 10 - ROSA spielten gerade "All right now" von Free - machten wir uns doch auf. Und wir ergatterten wirklich einen tollen Platz: Hatten vollkommen freie Sicht auf einen großen Baum und eine Laterne. Schööön! ... Moment, wollten wir nicht eigentlich das Feuerwerk sehen?! Naja, dafür hätte es definitiv bessere Positionen gegeben und wir konnten es nur halb genießen. Unsere Mitfahrgelegenheit verlor danach auch keine Zeit und wir traten direkt nach dem Feuerwerk die Heimfahrt an. So gab's auch keine Schokofrüchte mehr.. *heul* Und eins ist sicher: Nächstes Jahr fahr' ich wieder selber!

29.8.09 17:13


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