Leni's Life
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Life is... good!

Ach, wie schön ist es doch, Zeit mit lieben Menschen verbringen zu können... Das hat das letzte Wochenende zu einem ganz besonderen gemacht, obwohl ich eigentlich wehmütig an den 26. Juli 2013 und an mein bisher schönstes Runrig Konzert auf der Loreley hätte denken müssen. Aber es war einfach ein wunderbares Wochenende und ich bin unendlich froh und dankbar, dass es genau so war wie es war. :-)

Wir haben am Freitag die Domstufenfestspiele gesehen, was eine Premiere für mich war. Gezeigt wurde "Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal als Rockoper. Ich habe zwar keinen Vergleich, weil ich das Theaterstück nicht kannte, aber die Umsetzung fand ich sehr gelungen. Naja, und die Kulisse vor dem Dom ist sowieso spektakulär!

Aber auch sonst haben wir die Zeit in vollen Zügen genossen: Beim Bummeln durch die Stadt, gleich 2x bei leckerem Eis von Goldhelm hinter der Krämerbrücke, bei einer lustigen Backaktion in der heimischen Küche, neuen Plänen und natürlich mit laaangen Runrig DVD-Abenden! Hoffentlich gibt's das ganz bald wieder... :-)
28.7.14 21:56


Urlaubslektüre

Mit meinem Vorsatz, dieses Jahr mindestens ein Buch pro Monat zu lesen, bin ich ja leider nicht sehr weit gekommen. Ich glaube, spätestens im März habe ich aufgegeben, haha. Aber für den Urlaub habe ich Lesestoff gebraucht und da ich vorher nicht dazu kam, musste ich mir meine Lektüre am Flughafen besorgen. Ich hätte schon fast irgendein anderes Buch genommen, da fiel mein Blick auf "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry". War wohl auf Platz 1 der Spiegel Bestsellerliste, aber ich hatte noch nichts davon gehört. Der Klappentext las sich aber interessant und die Entscheidung war gefallen. Ein Glücksgriff, denn die Geschichte hat mich total berührt. Verlust, Vergangenheitsbewältigung, Selbstfindung, Liebe, Glück. Diese Themen driften in Romanen ja gerne mal in Kitsch ab, aber Rachel Joyce ist da sehr behutsam zu Werke gegangen. Während Harolds langer Reise leidet man mit ihm und am Ende fühlt man sich fast, als wäre man die 1000 km mitgelaufen. Und es ist ein gutes, positives Gefühl! Bessere Rezensionen, als ich sie verfassen könnte, gibt es ja überall nachzulesen... Ich finde jedenfalls, das Buch ist unbedingt lesenswert! Wer also Urlaubslektüre sucht, ist mit der Geschichte über Mr. Fry bestens beraten! :-)
21.7.14 22:39


The Stanfest that wasn't

Ich bin nicht sicher, ob ich mich bewusst vor diesem Eintrag gedrückt habe oder ob ich einfach nicht wusste, wann und wie ich ihn schreiben soll... The Stanfest that wasn't. Eigentlich ein cooler Spruch für ein T-Shirt, wenn es nicht so traurig wäre... Ich weiß, ich wiederhole mich, aber ich habe mich nicht nur wegen der vielen Beteiligungen von Bruce im Nachmittagsprogramm sondern auch wegen der anderen Künstler tierisch auf das Festival gefreut. Die Absage war natürlich die absolut richtige Entscheidung, das wurde allen spätestens am Wochenende klar, als Arthur kam. Trotzdem war und ist es für mich eine wirklich herbe Enttäuschung gewesen...

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16.7.14 23:45


Farewell to Nova Scotia

Farewell to Nova Scotia
your sea-bound coast
To your mountains dark
To your hills and streams


Ich muss oft beschämt daran denken, dass ich vor zwei Jahren noch nicht mal von der Existenz Nova Scotias wusste. Von der Musik, den Menschen, der Landschaft. Und jetzt bin ich auf dem Weg nach Hause und vermisse all das ganz schrecklich. Ich glaube, den Cabot Trail könnte ich tagtäglich hoch und runter fahren... das ist einfach nur ein Traum! *seufz*

Am Freitag, als ich den berühmten Skyline Trail im Nationalpark gelaufen bin, war ich noch etwas enttäuscht, weil sich das Panorama, auf das ich mich so wahnsinnig gefreut hatte, leider in Küstennebel gehüllt hatte. Ich war drauf und dran, ihn am Sonntag in aller Frühe noch mal zu laufen, aber ich habe mich dagegen entschieden. Denn es ist doch eigentlich viel schöner, ihn erst beim nächsten Besuch auf Cape Breton erneut in Angriff zu nehmen, oder?

Am Samstag erstrahlte die Insel jedenfalls in ihrer ganzen Pracht. Ich war erst in Cheticamp und habe unterwegs an fast jedem Aussichtspunkt gehalten, um Fotos zu machen. Ich hätte zwar gerne noch einen Hike auf einen Berg unternommen, aber das war mir an meinem letzten Tag zu anstrengend und ich bin stattdessen abends bis nach White Point gefahren. Auf dem Weg dorthin hab ich dann tatsächlich auch noch einen Elch auf der Straße gesehen, der an meinem stehenden Auto vorbeigetrabt ist, als ein anderer Autofahrer ungeduldig wurde und losgefahren ist. White Point war dann ein grandioser Abschluss meines Urlaubs. Ein wunderschönes Fleckchen Erde, wo ich auch noch völlig unverhofft einen Weißkopfseeadler ganz aus der Nähe gesehen habe. *freu*

Aber es gibt noch so Vieles mehr zu sehen und zu entdecken, das reicht noch für viele Urlaube... ich kann es kaum erwarten! :-)
14.7.14 16:39


More Side Notes from Nova Scotia

Robins haben rein gar nichts mit unseren Rotkehlchen gemein. Und wenn von Black Forest Ham die Rede ist, ist das noch lange kein Schwarzwälder Schinken, so wie wir ihn kennen. Dass es Eier aber gekocht und geschält im eingeschweißten Doppelpack zu kaufen gibt, hat durchaus eine praktische Seite...

Warum würde man eigentlich in Deutschland die Augen verdrehen, wenn man von der Kassiererin im Supermarkt oder auf der Straße mit "My Dear" oder "Sweetheart" angeredet wird? Hier ist das ganz normal... Ich finde, das sollte zum internationalen Standard werden. Mehr Freundlichkeit für alle!

Und man entschleunigt in Nova Scotia ganz beträchtlich! Ich fahre seit einigen Tagen Auto wie diese schleichenden Rentner in Deutschland und merke nicht mal, wie langsam ich unterwegs bin, haha! Der Unterschied: Hier stört das kaum jemanden, weil die Straßen so herrlich leer sind... Und man sieht was von der Landschaft! Allerdings hätte ich mir manchmal an Stelle meines süßen Nissan Versa einen geländegängigen Pickup gewünscht.. Die Dirt Roads hier sind nämlich nicht nur dusty sondern auch holey! ;-)
14.7.14 00:36


Cape Smokey and Ingonish Beach

Oje, ich werde langsam wehmütig. Nur noch zwei volle Tage in Nova Scotia.. *seufz* Dabei gäbe es noch so viel zu entdecken.. Heute bin ich den Cabot Trail nordwärts gefahren und war hin und weg! Die Landschaft ist einfach so unglaublich schön, ich hätte alle 100 Meter zum Fotografieren anhalten können! Die Fahrt rauf zum Cape Smokey ist jedenfalls phänomenal!

Dort oben habe ich auch meine heutige Hiking Tour gestartet. Die war sehr beschwerlich, denn der Pfad war extrem schmal und die meiste Zeit total überwuchert, so dass ich nur sehr langsam voran gekommen bin. Außerdem gab es zahlreiche Aussichtspunkte, die ich natürlich alle ausgiebig bewundert habe. Bei dem genialen sonnigen Wetter einfach traumhaft! Eigentlich wollte ich ja in Kanada unbedingt Elche sehen, aber nachdem ich heute sehr viele Hinterlassenschaften sowie auch einige Fußabdrücke gefunden habe, bin ich darauf irgendwie gar nicht mehr so wild... ;-)

Nachdem ich den Rückweg etwas schneller abgelaufen und ziemlich ins Schwitzen geraten bin, wollte ich mich im Meer ein wenig abkühlen. So bald ich allerdings die Füße am traumhaften Strand von Ingonish im eisekalten Wasser hatte, habe ich mir das doch anders überlegt und stattdessen einfach die Postkartenkulisse genossen und den Wellen zugesehen... Und auf der anderen Seite soll es noch schöner sein? Das glaube ich erst, wenn ich es sehe!

Streckenlänge 11,6 km
Dauer 4 h 10 min
Steigung 682 m
Sichtungen große gelb-schwarze Schmetterlinge (ähnlich unserem Schwalbenschwanz), diverse Vögel, ein Mini-Squirrel
Details Sportstracker (Streckenprofil und Fotos)
11.7.14 05:48


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